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Ivry Gitlis - Von der Kunst (k)ein Geiger zu sein
54 Min.
Verfügbar bis zum 15/10/2026
Ivry Gitlis – war schon zu Lebzeiten eine Geigenlegende, aber auch ein skurriler Nachbar des jungen Regisseurs Gaï Tordjman. Mit Humor, Leidenschaft und Schonungslosigkeit lässt Gitlis sein außergewöhnliches Leben Revue passieren. Die Dokumentation ist ein mitreißendes Porträt eines freien Musikers zwischen Genie, Erinnerung und der Kunst, (k)ein Geiger zu sein.
Geboren in Haifa und ausgebildet in Paris und London, verkörperte Ivry Gitlis (1922-2020) die große klassische Tradition und sprengte gleichzeitig unermüdlich deren Grenzen. Der Geiger trat mit fast allen großen Orchestern der Welt auf und arbeitete mit Künstlern verschiedener Genres und Generationen zusammen. Fest in der Tradition verwurzelt und zugleich zutiefst modern, lehnte er Konventionen zugunsten von Instinkt, Risiko und absoluter künstlerischer Freiheit ab.
Hinter seiner grenzenlosen Energie und seiner schelmischen Freude verbirgt sich jedoch eine innere Zerrissenheit, die mit einem sagenumwobenen Konzert zusammenhängt, das das Ende seiner klassischen Karriere markierte und ihn mit einer quälenden Frage zurückließ: "Wofür werde ich bestraft?"
Über einen Zeitraum von fünf Jahren, noch zu Ivry Gitlis Lebzeiten, bekommt der junge Filmemacher Gaï Tordjman, der ihn als Nachbar kennenlernt, einen einzigartigen Zugang zu seiner Welt und sammelt dabei mehr als 120 Stunden Filmmaterial: intime Gespräche, seltenes Archivmaterial, persönliche Voicemail-Nachrichten und Aussagen von Freunden, Kollegen und Bewunderern. Changierend zwischen den Materialien aus der Vergangenheit und der Reflektion in der Gegenwart fächert sich die Vielschichtigkeit von Ivrys Persönlichkeit eindrucksvoll auf.
Für den jungen Filmemacher Tordjman wird die Begegnung mit Gitlis zu einem entscheidenden Wendepunkt. Durch diese einzigartige Freundschaft und den Entstehungsprozess des Films wächst er zu dem Regisseur heran, der er sein will, und erfüllt sein Versprechen, Ivrys Vermächtnis zu ehren.
Die Dokumentation porträtiert nicht nur einen freigeistigen Musiker, sondern ist zugleich eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich universellen Themen wie Freundschaft, dem Preis der Freiheit und dem Streben nach künstlerischer Unsterblichkeit widmet . Entstanden ist eine lebendige filmische Hommage an die Musik, die Erinnerung und die Kunst, (k)ein Geiger zu sein.
Hinter seiner grenzenlosen Energie und seiner schelmischen Freude verbirgt sich jedoch eine innere Zerrissenheit, die mit einem sagenumwobenen Konzert zusammenhängt, das das Ende seiner klassischen Karriere markierte und ihn mit einer quälenden Frage zurückließ: "Wofür werde ich bestraft?"
Über einen Zeitraum von fünf Jahren, noch zu Ivry Gitlis Lebzeiten, bekommt der junge Filmemacher Gaï Tordjman, der ihn als Nachbar kennenlernt, einen einzigartigen Zugang zu seiner Welt und sammelt dabei mehr als 120 Stunden Filmmaterial: intime Gespräche, seltenes Archivmaterial, persönliche Voicemail-Nachrichten und Aussagen von Freunden, Kollegen und Bewunderern. Changierend zwischen den Materialien aus der Vergangenheit und der Reflektion in der Gegenwart fächert sich die Vielschichtigkeit von Ivrys Persönlichkeit eindrucksvoll auf.
Für den jungen Filmemacher Tordjman wird die Begegnung mit Gitlis zu einem entscheidenden Wendepunkt. Durch diese einzigartige Freundschaft und den Entstehungsprozess des Films wächst er zu dem Regisseur heran, der er sein will, und erfüllt sein Versprechen, Ivrys Vermächtnis zu ehren.
Die Dokumentation porträtiert nicht nur einen freigeistigen Musiker, sondern ist zugleich eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich universellen Themen wie Freundschaft, dem Preis der Freiheit und dem Streben nach künstlerischer Unsterblichkeit widmet . Entstanden ist eine lebendige filmische Hommage an die Musik, die Erinnerung und die Kunst, (k)ein Geiger zu sein.
Regie
Gaï Tordjman
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
WDR
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