Die Freunde Dylan, Evie und Luke sind Mitte 20 und bilden eine fröhliche Wohngemeinschaft in Glasgow. Der unverbesserliche Romantiker und Tollpatsch Dylan erfährt, dass er sich eine Geschlechtskrankheit zugezogen hat, und muss nun Kontakt zu seinen Ex-Partnerinnen aufnehmen, um sie darüber zu informieren. Er beschließt, alphabetisch vorzugehen, und beginnt bei Abigail, die er drei Jahre zuvor bei einer Hochzeit kennengelernt hat. Dies wird der Ausgangspunkt einer Suche, die ihm die Chance eröffnet, Bilanz über sein Leben als ewig Unentschlossener zu ziehen und über die Beziehung zu seinen besten Freunden: Luke, der hemmungslos flirtet, sich jedoch sträubt, eine feste Beziehung einzugehen, und Evie, mit der er gleich nach der WG-Gründung eine Affäre hatte und die immer noch in ihn verliebt ist…
Erfrischende Frechheit
Wird es Dylan und Evie gelingen, sich ihre Liebe füreinander zu gestehen? Frei nach dem klassischen Muster der Liebeskomödie baut Lovesick drei Staffeln auf demselben Konzept auf – jede Folge gibt Einblicke in ein Kapitel aus dem Leben der Figuren, ausgehend von einem (oftmals unglückseligen) Abenteuer Dylans, der allzu schnell sein Herz vergibt – und zeichnet so ein erfreulich freches, humorvolles, frisches und zärtliches Porträt einer Generation. Die drei liebenswürdigen WG-Bewohner leben in einem wohlhabenden Viertel von Glasgow und bleiben von den Problemen des Lebens verschont, allein ihre komplizierte Beziehung zur Liebe setzt ihnen zu. Ihre Spontaneität und ihre unfehlbare Gabe, vor ihren eigenen Gefühlen zu fliehen, machen die Figuren liebenswürdig. Im Laufe der Folgen und der vorbeiziehenden Jahre voller heikler Situationen und unbeholfener Selbstzweifel wird jeder von ihnen seinen Ängsten und Widersprüchen ins Auge sehen. Eine Coming-of-Age-Serie mit einer beruhigenden Portion Energie, Pop-Refrains und urkomischen Dialogen.