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Striptease mit Chic! - Der Pariser Nachtclub "Crazy Horse"
53 Min.
Verfügbar bis zum 18/03/2026
Nackte Frauenkörper kunstvoll inszeniert: Seit 70 Jahren ist „Crazy Horse Paris“ eine Instanz des Pariser Nachtlebens. Das Konzept stammt von Lebemann Alain Bernardin, der nackte Haut zur Kunst erhob. Bis heute strömen die Menschen in Scharen herbei, um einen Abend lang französisches Lebensgefühl voll Glamour und raffiniert inszenierter Freizügigkeit zu genießen.
Seit 70 Jahren ist „Crazy Horse Paris“ ein Highlight im Nachtleben der Seinemetropole. Hier begegnen sich Einheimische, Touristen und Prominente, die einen Abend lang die Quintessenz französischen Lebensgefühls in all seiner Freizügigkeit, seinem Glamour und seiner Kreativität erleben wollen. Gründer des legendären Cabarets war der visionäre Dandy Alain Bernardin, ein exzentrischer Antiquitätenhändler und Gelegenheitsmaler, der ein tragisches Ende fand. Er liebte Frauen und das Pariser Nachtleben und strebte danach, die ganze Schönheit des weiblichen Körpers nicht nur kühn zu entblößen, sondern durch das Spiel von Licht und Schatten zum Kunstwerk zu erheben.
Rückblickend ist „Crazy Horse Paris“ alles andere als ein gewöhnliches Varietétheater. Seine bewegte Geschichte erzählt vom pulsierenden Pariser Nachtleben, vom Verhältnis der französischen Gesellschaft zu Körper und Nacktheit oder von den gesellschaftlichen Umbrüchen der letzten siebzig Jahre. Sie ist zugleich ein Spiegel der sexuellen Revolution, der Emanzipation der Frau und ein Kapitel zeitgenössischer Kunst-, Mode- und Musikgeschichte. Um sich zu behaupten, musste sich „Crazy Horse Paris“ gerade in einer von Feminismus und Genderfragen geprägten Zeit immer wieder neu erfinden.
Dass dieses Cabaret nach wie vor der Inbegriff hochkarätiger Showprogramme ist, verdankt es nicht zuletzt der inspirierenden Kooperation mit Künstlerinnen und Künstlern wie Christian Louboutin, Dita Von Teese, Arielle Dombasle, Pamela Anderson, Philippe Découflé und Beyoncé.
Regie
François Chaumont
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE
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