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Re: Freibad für alle!
31 Min.
Verfügbar bis zum 30/08/2030
Sendung vom 01/09/2025
Freibäder gelten als Orte des Sommers, der Kindheit und des Miteinanders. Doch Konflikte unter den Badegästen, Sanierungsstau und Fachkräftemangel bedrohen dieses scheinbare Paradies. Jedes achte Freibad in Deutschland steht vor dem Aus. Wie lassen sich diese wichtigen Räume für Begegnung und Teilhabe erhalten?
Sami Khemira ist seit 15 Jahren Bademeister im Stuttgarter Inselbad Untertürkheim. An heißen Tagen tummeln sich hier schon mal 8.000 Menschen – unterschiedlich in Herkunft, Alter und sozialem Hintergrund. Für Sami ist klar: Respekt und Rücksicht müssen hier täglich neu verhandelt werden. Mit Trillerpfeife und Geduld lenkt er Drängler am Sprungturm und Jugendliche vom Beckenrand weg. Doch es bleibt nicht immer friedlich – Konflikte und Übergriffe gehören in vielen Freibädern zum Alltag. Die Stadt Stuttgart reagierte mit zusätzlichem Sicherheitspersonal und sogenannten Respektlotsen. Sie vermitteln und deeskalieren zwischen den Besuchergruppen.
In großen Städten gelten Freibäder als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Auf dem Land allerdings sieht es anders aus: Dort gelten Freibäder oft als Luxus, für den kein Geld da ist. Im niedersächsischen Brome ist das Schwimmerbecken leer, der Sprungturm gesperrt. Nur das Nichtschwimmerbecken ist noch geöffnet. Ralf Bettermann, ehrenamtlicher Schwimmlehrer, kämpft für den Erhalt. Das Freibad in Brome ist nicht nur zum Schwimmen da – es ist Treffpunkt, Jugendzentrum und Herz der Gemeinde. Rund fünf Millionen Euro kostet die Sanierung, die sich die Kommune nicht leisten kann.
Ein Hoffnungsschimmer kommt aus dem bretonischen La Chèze: Das 500-Seelen-Dorf hat eigentlich kein Geld für ein Freibad, Corinne Hocine und die Mitglieder ihres Schwimmbadvereins aber retten den Sommerspaß. Sie betreiben das Freibad ihrer Heimat ehrenamtlich. Kann das ein Modell für die Zukunft sein?
In großen Städten gelten Freibäder als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Auf dem Land allerdings sieht es anders aus: Dort gelten Freibäder oft als Luxus, für den kein Geld da ist. Im niedersächsischen Brome ist das Schwimmerbecken leer, der Sprungturm gesperrt. Nur das Nichtschwimmerbecken ist noch geöffnet. Ralf Bettermann, ehrenamtlicher Schwimmlehrer, kämpft für den Erhalt. Das Freibad in Brome ist nicht nur zum Schwimmen da – es ist Treffpunkt, Jugendzentrum und Herz der Gemeinde. Rund fünf Millionen Euro kostet die Sanierung, die sich die Kommune nicht leisten kann.
Ein Hoffnungsschimmer kommt aus dem bretonischen La Chèze: Das 500-Seelen-Dorf hat eigentlich kein Geld für ein Freibad, Corinne Hocine und die Mitglieder ihres Schwimmbadvereins aber retten den Sommerspaß. Sie betreiben das Freibad ihrer Heimat ehrenamtlich. Kann das ein Modell für die Zukunft sein?
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
ZDF
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