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Brauchen wir den Alpha-Mann?

42 - Die Antwort auf fast alles

30 Min.

Verfügbar ab dem 06/02/2026

TV-Ausstrahlung am Sonntag, 8. März um 08:45

Dominant, stark, ein “echter Mann”. Frauen wollen ihn, Männer wollen sein wie er.  So sieht das Bild vom “Alpha-Mann” aus, das viele Männlichkeits-Influencer – manche von Ihnen mit Millionenpublikum – zeichnen. Woher kommt diese Idee vom Alpha? Ist er tatsächlich der bessere Mann, wie ihn die Natur sich erdacht hat? Oder ist das alles Unsinn?
Der Mann, und auch Männlichkeit selbst, stecken heute in der Krise. Das zumindest erzählen populäre Influencer aus der sogenannten "Manosphere" ihrem Publikum. Und fordern, dass Männer wieder versuchen sollten, "Alphas" zu sein: Starke, dominante Männer, die in der Rangordnung ganz oben stehen, über den schwachen "Beta-Männern" – und über Frauen sowieso. So, wie wir das in der Natur angeblich ja oft genug beobachten könnten: Bei Wölfen etwa, oder bei Schimpansen.  
Doch stimmt das überhaupt? Gibt es im Tierreich "Alphamännchen"? Bei Wölfen etwa stellt sich schnell heraus: Den Alphawolf gibt es nicht, zumindest nicht in freier Wildbahn. Doch bei Schimpansen und weiteren Primaten etwa gibt es ihn schon. Und beim Menschen?
Hier zeigt ein Blick die Vergangenheit, als der Mensch üblicherweise in Jäger-Sammler-Gruppen umherzog, dass die Gruppe damals allzu dominante Individuen schnell ausschloss. Und heute? In unseren komplexen Gesellschaften, mit ihren vielen nebeneinander bestehenden Hierarchien, und den vielen Möglichkeiten, sich in Ihnen zu behaupten, entpuppt sich das Bild des Alpha-Manns vor allem als eines: schlicht zu simpel.
Und es zeigt sich auch: Wenn Männer trotzdem glauben, sie müssten "Alphas" sein, dann leiden darunter nicht nur Frauen, sondern oft auch sie selbst.

Regie

Niklas Nau

Land

Deutschland

Jahr

2025

Herkunft

BR

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