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Stadt Land Kunst

Neukaledonien / Bosporus / Spanien

45 Min.

Verfügbar ab dem 29/07/2026

TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 5. August um 13:10

Sendung vom 17/04/2025

Linda Lorin lädt von Montag bis Freitag auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Neukaledonien: Bernard Bergers Sprechblasen gegen das Klischee/ Bosporus: Begehrte Meerenge/ Frankreich: Renauds Poulet Marengo/ Spanien: Diktatur auf der Speisekarte

(1): Neukaledonien: Bernard Bergers Sprechblasen gegen das Klischee
In Bernard Bergers bunter Bilderwelt gibt es Dédé den Kanaken, Joinville den Kontinentalfranzosen und Onkel Marcel den Weißkaledonier. In Bergers 1983 erschienener Comicreihe ʺLa Brousse en folieʺ (sinngemäß: ʺverrückter Buschʺ) bleibt keine Bevölkerungsgruppe Neukaledoniens verschont. Mit spitzer Feder zieht sie der Autor und Zeichner aus Nouméa allesamt liebevoll durch den Kakao. Berger illustriert, karikiert und wird manchmal politisch bissig – aber alles für den guten Zweck. Mit viel Humor wirbt er für ein harmonisches und respektvolles Miteinander.
(2): Bosporus: Begehrte Meerenge
Seit Menschengedenken trennt der Bosporus zwei Kontinente. Heute ist die Meerenge eine der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt. Der Bosporus machte die Türkei zur respekteinflößenden Militär-, Handels- und Kulturmacht. Jahrtausendelang wurde er bitter umkämpft. Nach den Byzantinern, die an seinen Ufern Konstantinopel erbauten, hatten jahrhundertelang die Osmanen die Kontrolle über die Meerenge. Heute ist der Bosporus Tag und Nacht für den internationalen Schiffsverkehr geöffnet und Istanbul – ehemals Konstantinopel – eine Weltmetropole.
(3): Frankreich: Renauds Poulet Marengo
In Fontainebleau bereitet Renaud eines von Napoleons Lieblingsessen zu: Für sein Poulet Marengo brät Renaud ein Huhn sowie ein paar Zwiebeln und Schalotten an. Dann gibt er Mehl, Tomatensoße und Rotwein dazu und lässt das Ganze köcheln. Am Ende der Kochzeit kommen noch Champignons in den Topf. Als Beilage gibt es traditionell Knoblauchbrot.
(4): Spanien: Diktatur auf der Speisekarte
In den 1960er Jahren gibt sich die Franco-Diktatur in Spanien endlich etwas weltoffener. Der Grund: Man will den Tourismus ausbauen, doch die Konkurrenz im Mittelmeerraum ist hart. Um Urlauber anzuziehen, setzt man auf die Gastronomie, und Spanien wird zur neuen Heimat des sogenannten Touristenmenüs …

Land

Frankreich

Jahr

2025

Herkunft

ARTE F

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