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Endometriose - Hoffnung auf neue Therapien
53 Min.
Verfügbar bis zum 30/06/2028
Rund jede zehnte Frau leidet an Endometriose. Die chronische Erkrankung bleibt oft jahrelang unentdeckt und kann massive Schmerzen verursachen. Dennoch werden die Beschwerden zunächst oft nicht ernst genommen. Die Dokumentation begleitet betroffene Frauen in Frankreich und Deutschland und zeigt, wie europaweit an neuen Diagnose- und Therapieansätzen geforscht wird.
Was, wenn sich der eigene Körper anfühlt wie ein Schlachtfeld? Wenn Regelschmerzen so stark sind, dass Alltag, Beziehung und Beruf darunter zerbrechen – und niemand glaubt einem? Die Dokumentation gibt den über 200 Millionen Betroffenen dieser Krankheit eine Stimme. Mit privaten Einblicken in das Leben von Frauen wie Amandine, Yasmine und Maria erzählt der Film von jahrelangen Odysseen durch Arztpraxen – und von einem Gesundheitssystem, das lange weggeschaut hat. Denn starke Menstruationsschmerzen werden bis heute häufig als normal abgetan. So vergehen bis zur Diagnose von Endometriose immer noch sieben bis zehn Jahre. Dabei reichen die Symptome von starken Unterleibsschmerzen bis hin zu Unfruchtbarkeit. Warum werden Regelschmerzen noch immer häufig verharmlost? Zugleich werden betroffene Frauen in ihrem Alltag, bei Untersuchungen, Operationen und Aufklärungskampagnen begleitet und neue Perspektiven in der Wissenschaft aufgezeigt: In Frankreich, Deutschland und Großbritannien wird an neuen Behandlungs- und Diagnoseverfahren gearbeitet, wie dem bahnbrechenden Speicheltest. Hochintensiver Ultraschall ersetzt in Lyon bei schweren Fällen Operationen. Und genetische Forschung in Oxford könnte demnächst individuelle, gezielte Therapien ermöglichen, ohne Hormone. Trotz aller Fortschritte bleibt die Aufklärung zentral. Mit Hilfe von Apps, Bildungsprojekten und prominenten Stimmen wächst die Aufmerksamkeit. Denn Endometriose ist nicht nur ein "Frauenthema", sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem.
Regie
Ursula Duplantier
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
RBB
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