100 Jahre Neues Bauen
Die Super-Küche26 Min.
Verfügbar bis zum 28/04/2026
Die vor 100 Jahren von einem Architektenteam um Margarete Schütte-Lihotzky gestaltete Design-Ikone "Frankfurter Küche" ist das Vorbild aller späteren Einbauküchen. Exemplare werden in großen Museen der Welt wie dem New Yorker "MoMA" oder dem Pariser Centre Pompidou ausgestellt. Die originelle, energie-effiziente Raum-Ausnutzung und vieles mehr inspiriert das Küchendesign bis heute.
Die „Frankfurter Küche“ – besungen in der Popmusik, ausgestellt und bewundert in den großen Museen in New York oder Paris: Sie ist die Mutter aller Einbauküchen und ein wichtiger Meilenstein in der Designgeschichte. Entworfen hat sie die österreichische Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in Frankfurt am Main. Die enorme Wohnungsnot zu Beginn der 1920er Jahre lässt ein historisches Bauprojekt entstehen: „Das Neue Frankfurt“.
Kreativer Kopf ist der Städtebauplaner Ernst May. Er hat die Vision, die weit über den rein sozialen Wohnungsbau hinaus geht: die Stadt weitläufig zu erweitern und Wohnungen an die Bedürfnisse des Menschen anzupassen. Die Küche wird dabei zu einem funktional und effizient gestalteten „Labor“ der Hausfrau, was emanzipatorisch gemeint war. Die Küchenentwürfe im Wiener Nachlassarchiv von Schütte-Lihotzky deuten darauf hin, dass die Architektin schon lange an ihren Ideen gearbeitet hatte.
Im Schaulager der Ernst-May-Gesellschaft der Main-Metropole werden „Frankfurter Küchen“, die die Bewohner auf den Sperrmüll werfen wollten, aufbewahrt und restauriert. Einige wenige Exemplare sind noch nahezu im Originalzustand erhalten. Architekt Kristian Kaffenberger und Restauratorin Kerstin Frost haben Konzepte entwickelt, wie sich die historische Einbauküche und moderne Anforderungen – etwa nach einer integrierten Spülmaschine – kombinieren lassen. Der österreichische Künstler Robert Rotifer hat einen Popsong über Margarete Schütte-Lihotzky geschrieben und ein animiertes Musikvideo dazu produziert.
Kreativer Kopf ist der Städtebauplaner Ernst May. Er hat die Vision, die weit über den rein sozialen Wohnungsbau hinaus geht: die Stadt weitläufig zu erweitern und Wohnungen an die Bedürfnisse des Menschen anzupassen. Die Küche wird dabei zu einem funktional und effizient gestalteten „Labor“ der Hausfrau, was emanzipatorisch gemeint war. Die Küchenentwürfe im Wiener Nachlassarchiv von Schütte-Lihotzky deuten darauf hin, dass die Architektin schon lange an ihren Ideen gearbeitet hatte.
Im Schaulager der Ernst-May-Gesellschaft der Main-Metropole werden „Frankfurter Küchen“, die die Bewohner auf den Sperrmüll werfen wollten, aufbewahrt und restauriert. Einige wenige Exemplare sind noch nahezu im Originalzustand erhalten. Architekt Kristian Kaffenberger und Restauratorin Kerstin Frost haben Konzepte entwickelt, wie sich die historische Einbauküche und moderne Anforderungen – etwa nach einer integrierten Spülmaschine – kombinieren lassen. Der österreichische Künstler Robert Rotifer hat einen Popsong über Margarete Schütte-Lihotzky geschrieben und ein animiertes Musikvideo dazu produziert.
Regie
Laura J. Gerlach, Kerstin Kemena
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
HR
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