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Monaco - Zwergstaat mit großer Geschichte (2/3)
Dandys und Strohmänner48 Min.
Verfügbar bis zum 21. April 2026 um 05:00
Nur noch 5 Tage online
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 16. Juni um 22:28
In den 20er Jahren verlor Monaco sein Glücksspielmonopol. Das geschwächte Fürstentum lockte mit Holdings neue Reiche an. Das weckte Begehrlichkeiten: Die Faschisten forderten den Anschluss an Italien, Nazis und Kollaborateure brachten ihre Vermögen dorthin, und bei der Befreiung zeigten sich auch die Kommunisten interessiert. Nach 1945 musste Prinz Rainier Monaco wieder aufbauen.
In den 1920er Jahren erlebte Monte Carlo eine Renaissance und avancierte zum weltweiten Zentrum für Sport, Unterhaltung und Kultur, das von bekannten Künstlern frequentiert wurde. Doch der quasi in Privatbesitz befindliche Zwergstaat weckte auch Begehrlichkeiten. So versuchte der zwielichtige Waffenhändler Basil Zaharoff, Monaco zu kaufen, um seiner jungen Frau ein Leben als Fürstin zu ermöglichen – ohne Erfolg. Prinz Louis II. glänzte durch Abwesenheit und überließ der SBM die wirtschaftliche und Frankreich die politische Führungsrolle.
Im Schatten des Kasinos schwelte die soziale Unzufriedenheit. 1937 kam es zum Generalstreik, woraufhin Frankreich den autoritären Präfekten Émile Roblot einsetzte. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Louis II. war ein Bewunderer von Marschall Pétain. Monaco kollaborierte mit den Achsenmächten und wurde aufgrund seines steuerlichen Status' zum Schwarzmarktparadies mit Holdings, Schmuggel und NS-Bankgeschäften.
Nach dem Sieg der Alliierten erwogen zunächst die Kommunisten und später auch die Franzosen eine Annexion Monacos. Doch dazu kam es nicht. Erbprinz Rainier, der bereits 1944 Roblots Rücktritt erwirkt und sich den Forces Françaises Libres angeschlossen hatte, wurde nach dem Tod seines Großvaters im Jahr 1949 Fürst des ruinierten Staates.
Regie
Frédéric Compain
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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