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Sufis - Glaube Liebe Tanz
Lebenswelten am Nil43 Min.
Verfügbar bis zum 21/08/2026
TV-Ausstrahlung am Samstag, 30. Mai um 18:35
Eingebettet in die rätselhafte Welt des alten Ägypten findet sich eine jahrhundertealte muslimische Tradition: der Tanz der Sufis. "Dhikr" nennt sich der Ritus, mit dem sich die muslimischen Mystiker*innen auf der Suche nach dem Einssein mit Gott in Ekstase versetzen. Der Film gewährt einen tiefen Einblick in das Leben der Fellachen am Nil und in die Familie eines Sufi-Musikers.
Der 39-jährige Ramadan Ibn Abd an-Nabi ar-Ranan ist Sufi-Musiker und lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern sowie der Zweitfrau seines verstorbenen Vaters und ihren Kindern in Ad-Dayr, einem Städtchen im Süden Ägyptens. Mehrmals die Woche tritt er bei Moulids auf, den Geburtstagsfeiern muslimischer Heiliger, und begleitet mit seiner kraftvollen und leidenschaftlichen Stimme den Tanz der Sufis. Die islamischen Mystiker versetzten sich mit Hilfe von Musik und Tanz in Ekstase – auf der Suche nach dem Einssein mit Gott.
Die Dokumentation gewährt Einblicke in die liberale Geisteswelt der Sufis, einer muslimischen Strömung, die aus dem gesellschaftlichen und religiösen Leben Ägyptens nicht wegzudenken ist. Etwa 15 Millionen Menschen gehören in Ägypten unterschiedlichen Sufi-Orden an. In Zeiten des erstarkenden politischen Islam setzen sie mit ihrer freiheitlichen Auslegung des Glaubens ein starkes und mutiges Zeichen.
Die Dokumentation zeigt auch das familiäre Leben des Musikers, die Träume und Lebensentwürfe vor allem der Frauen in diesem großen Familienverband. Da ist die 54-jährige Ikram, die mit 14 Jahren den Vater Ramadans, den Sufi-Musiker Ar-Ranan, heiratete und zusammen mit dessen Erstfrau elf Kinder großzog. Ikram steht selbstbewusst für das traditionelle Ägypten. Warda geht andere Wege. Sie ist Computerfachfrau und begeisterte Leserin.
Die Dokumentation ist ein Fenster in eine unglaublich heterogene, fremde, bunte, aber auch bitterarme Welt eines Städtchens am Nil, in dem neben Bildung auch der freiheitliche Geist der Sufis den Frauen neue, selbstbestimmte Lebensperspektiven eröffnet.
Die Dokumentation gewährt Einblicke in die liberale Geisteswelt der Sufis, einer muslimischen Strömung, die aus dem gesellschaftlichen und religiösen Leben Ägyptens nicht wegzudenken ist. Etwa 15 Millionen Menschen gehören in Ägypten unterschiedlichen Sufi-Orden an. In Zeiten des erstarkenden politischen Islam setzen sie mit ihrer freiheitlichen Auslegung des Glaubens ein starkes und mutiges Zeichen.
Die Dokumentation zeigt auch das familiäre Leben des Musikers, die Träume und Lebensentwürfe vor allem der Frauen in diesem großen Familienverband. Da ist die 54-jährige Ikram, die mit 14 Jahren den Vater Ramadans, den Sufi-Musiker Ar-Ranan, heiratete und zusammen mit dessen Erstfrau elf Kinder großzog. Ikram steht selbstbewusst für das traditionelle Ägypten. Warda geht andere Wege. Sie ist Computerfachfrau und begeisterte Leserin.
Die Dokumentation ist ein Fenster in eine unglaublich heterogene, fremde, bunte, aber auch bitterarme Welt eines Städtchens am Nil, in dem neben Bildung auch der freiheitliche Geist der Sufis den Frauen neue, selbstbestimmte Lebensperspektiven eröffnet.
Regie
Ursula Beyer
Land
Deutschland
Jahr
2023
Herkunft
ZDF
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