Re: Das gefährlichste Pferderennen des Kontinents
Re: Rausschmeißer gegen Hausbesetzer in Spanien
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Re: Bosniens Bauern und der Kohle-Clan
Re: Mit Raketen und Schwarzpulver durch die Osternacht
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Re: Der Ausverkauf der Skigebiete
Re: Zur OP ins Ausland
31 Min.
Verfügbar bis zum 20/08/2026
Sendung vom 04/09/2024
Immer mehr Menschen reisen für medizinische Eingriffe ins Ausland, oft um Geld zu sparen. Auch Janine und Rita sind als Medizintouristinnen unterwegs – doch die Distanz zum Arzt kann im Nachhinein teuer werden …
Ungarn gilt als Zahn-Mekka. Viele Deutsche reisen nach Budapest, um ihrem Gebiss eine Komplettsanierung zu verpassen – vor allem günstigere Preise für Implantate und Kronen locken die Medizintouristen. Nach Deutschland hingegen kommen für Operationen auch Menschen aus dem ferneren Ausland – vor allem gut situierte arabisch- und russischsprachige Menschen vertrauen auf Behandlungen „Made in Germany“ etwa in der Orthopädie, Onkologie und Kardiologie.
Nach dem Einbruch durch die Pandemie boomt der Medizintourismus nun wieder. Ausländische Patienten sind nicht nur für Kliniken ein lukratives Zubrot, sondern auch für den lokalen Handel, die Hotellerie, Dolmetscher oder Fahrdienste. Auch Janine aus Sachsen lässt Geld im Medizintourismus. Sie hat für ihren Zahnersatz aus Ungarn bereits Kredite aufgenommen – in Deutschland hätte sie sich die Behandlung nicht leisten können. Sie verspricht sich einen neuen Lebensabschnitt, in dem sie sorglos essen und lachen kann. Mit nur noch zwölf eigenen Zähnen im Mund reist sie nach Budapest und rüstet ihr Lächeln auf – wie das am Ende aussehen wird, weiß sie noch nicht.
Wenn zwischen Patient und Arzt Ländergrenzen liegen, kann es im Nachgang teuer werden: Rita aus der Schweiz opfert nach ihrem Rundum-Implantat-Paket in Budapest jahrelang fast alle Urlaubstage und reist auf eigene Kosten über 20 weitere Male zur Nachkontrolle nach Ungarn. Seit der Pandemie geht sie notgedrungen in Deutschland zum Zahnarzt – immer noch günstiger als in der Schweiz. Doch dort erfährt sie: Für ihre Zahnimplantate wird sie erneut tief in die Tasche greifen müssen.
Nach dem Einbruch durch die Pandemie boomt der Medizintourismus nun wieder. Ausländische Patienten sind nicht nur für Kliniken ein lukratives Zubrot, sondern auch für den lokalen Handel, die Hotellerie, Dolmetscher oder Fahrdienste. Auch Janine aus Sachsen lässt Geld im Medizintourismus. Sie hat für ihren Zahnersatz aus Ungarn bereits Kredite aufgenommen – in Deutschland hätte sie sich die Behandlung nicht leisten können. Sie verspricht sich einen neuen Lebensabschnitt, in dem sie sorglos essen und lachen kann. Mit nur noch zwölf eigenen Zähnen im Mund reist sie nach Budapest und rüstet ihr Lächeln auf – wie das am Ende aussehen wird, weiß sie noch nicht.
Wenn zwischen Patient und Arzt Ländergrenzen liegen, kann es im Nachgang teuer werden: Rita aus der Schweiz opfert nach ihrem Rundum-Implantat-Paket in Budapest jahrelang fast alle Urlaubstage und reist auf eigene Kosten über 20 weitere Male zur Nachkontrolle nach Ungarn. Seit der Pandemie geht sie notgedrungen in Deutschland zum Zahnarzt – immer noch günstiger als in der Schweiz. Doch dort erfährt sie: Für ihre Zahnimplantate wird sie erneut tief in die Tasche greifen müssen.
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
BR
Auch interessant für Sie
Psycho
Ich und Burnout
Psycho
Ich und Hypochondrie
Mit offenen Daten
Die Schattenseite der Shen Yun-Shows
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Re: Kinder, Küche, Haushalt ... macht Papa!
Iran: Nicht mehr schweigen
Ukraine: Tschernobyl im Krieg
ARTE Reportage
Russland: Die Generation Z
ARTE Reportage
Re: Las Vegas in der tschechischen Provinz
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
Étretat forever
Biografie eines Sehnsuchtsorts
ARTE Journal - 12/04/2026
Ungarn: Magyar triumphiert bei Parlamentswahl
Taxi Teheran
Karambolage
Die Jakobiner / Die Hebamme
ARTE Europa Weekly
Wahlen in Ungarn: Wendepunkt für die EU?
Ungarn: klarer Sieg für Peter Magyar
Die Slowakei - Europa für Entdecker
Twist
Unendlichkeit – Wie fühlt sich das an?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Straße von Hormus: Meerenge blockiert?
NotInitialized