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Gestrandet im ewigen Eis
60 Min.
Verfügbar bis zum 22/08/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 28. April um 23:10
Drei Männer, ein Wasserstoffballon und der Traum vom Nordpol: 1897 verschwindet die Andrée-Expedition spurlos. Erst 1930 werden auf Kvitøya ihre konservierten Körper, Tagebücher und Fotografien entdeckt. „Gestrandet im ewigen Eis“ folgt den Spuren dieser Bilder und dem bis heute ungelösten Rätsel ihres Todes.
Am 6. August 1930, nach einem außergewöhnlich heißen Sommer mit starkem Eisrückgang, stoßen Robbenjäger auf der Insel Kvitøya – der "Weißen Insel" im äußersten Norden des Spitzbergen-Archipels – auf die Überreste der Expedition. Im Schnee befinden sich perfekt konservierte Körper sowie die gesamte Ausrüstung: Hunderte Gegenstände, darunter Morphin und Opium, aber auch intakte Notizbücher und Fotofilme mit 240 Aufnahmen, von denen 93 gerettet werden können.
Was verraten diese Fotografien und sorgfältig geführten Tagebücher über die Expedition? Wie gelangten die drei Männer auf diese Insel – und wie, wann und warum starben sie? Geisterhaft anmutende Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Tagebuchfragmente rekonstruieren den Verlauf der legendären Andrée-Expedition und ihr rätselhaftes Ende. Vor Ort, in derselben kargen und grauen Landschaft, suchen heute drei Personen nach Erklärungen: Der schwedische Fotografie-Historiker Tyrone Martinsson, die französische Schriftstellerin Hélène Gaudy und die schwedische Autorin und Ärztin Béa Uusma. Immer noch bleiben viele Fragen offen. Doch wo liegt die Wahrheit – und muss man ihr auf den Grund gehen?
"Gestrandet im ewigen Eis" ist ein archäologischer Thriller. Die Dokumentation rekonstruiert mithilfe mystisch wirkender Schwarz-Weiß-Bilder und heutiger Landschaftsaufnahmen die letzten Etappen der legendären Andrée-Expedition. Drei Experten begeben sich vor Ort auf Spurensuche – doch trotz neuer Erkenntnisse bleiben Fragen offen.
Regie
Robin Hunzinger
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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