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Re: Nachhaltige Möbel
31 Min.
Available until 17/01/2029
Sendung vom 19/01/2024
Moderne Möbel aus Müll - mit dieser Mission will eine dänische Firma den Möbelmarkt umkrempeln. Auch Möbel zu mieten ist eine Alternative in unserer Wegwerfgesellschaft. Jedes Jahr landen 50 Millionen Möbelstücke auf dem Sperrmüll. Und das bei immer knapper werdenden Holzressourcen. Ein Grund umzudenken.
„This is not waste, it is our future” - aus diesem Gedanken heraus stellt die dänische Firma „Mater“ Stühle und Tische unter anderem aus Meeresmüll und Plastikabfällen her.
38 Tonnen Müll hat Mater im vergangenen Jahr zu Möbeln verarbeitet. Der Abfall wird zusammen mit Fasern aus Kaffeebohnenschalen oder Sägespänen zu einem Materialmix verarbeitet, aus dem man Möbel pressen kann. Bei ihrem neusten Projekt verarbeitet das Startup um Geschäftsführer Ketil Årdal Elektroschrott zu einem neuen Stuhl. Möbel nachhaltig und langlebig zu produzieren, das ist das Hauptziel der Firma, denn die Möbelstücke lassen sich reparieren oder es können Einzelteile ausgetauscht werden. Ausrangierte Möbel nimmt Mater wieder zurück und fertigt aus dem alten Material neue Modelle. So bleiben die Möbel in der Kreislaufwirtschaft und landen nicht im Müll. Große Firmen wie Tetra Pak oder die Carlsberg Brauerei kooperieren, damit ihr Abfall sinnvoll weiterverwertet wird.
„Warum besitzen und wegwerfen, was man auch nutzen und weitergeben kann?“, dachte sich Daniel Ishikaw, und gründete 2011 das Startup „Lyght Living Furniture Leasing“. Als der Deutsch-Japaner nach beruflichen Stationen in London und Tokio in seine deutsche Heimat zurückkehrte, fiel ihm auf, dass es hier kaum möblierte Wohnungen gibt. Mietmöbel gab es bislang kaum. Ishikawa beschloss, diese Marktlücke zu schließen. Er kauft hochwertige neue Möbel und lässt sie beim ersten Kunden aufbauen. Wenn die Möbel nicht mehr gebraucht werden, holen Ishikawas Mitarbeitende sie ab, arbeiten sie auf und reparieren sie falls notwendig. Seine Leihmöbel können, laut Ishikawa, fünf bis zehnmal verwendet werden. Für ihn ein sinnvoller Kreislauf, statt einfach nur wegzuwerfen.
38 Tonnen Müll hat Mater im vergangenen Jahr zu Möbeln verarbeitet. Der Abfall wird zusammen mit Fasern aus Kaffeebohnenschalen oder Sägespänen zu einem Materialmix verarbeitet, aus dem man Möbel pressen kann. Bei ihrem neusten Projekt verarbeitet das Startup um Geschäftsführer Ketil Årdal Elektroschrott zu einem neuen Stuhl. Möbel nachhaltig und langlebig zu produzieren, das ist das Hauptziel der Firma, denn die Möbelstücke lassen sich reparieren oder es können Einzelteile ausgetauscht werden. Ausrangierte Möbel nimmt Mater wieder zurück und fertigt aus dem alten Material neue Modelle. So bleiben die Möbel in der Kreislaufwirtschaft und landen nicht im Müll. Große Firmen wie Tetra Pak oder die Carlsberg Brauerei kooperieren, damit ihr Abfall sinnvoll weiterverwertet wird.
„Warum besitzen und wegwerfen, was man auch nutzen und weitergeben kann?“, dachte sich Daniel Ishikaw, und gründete 2011 das Startup „Lyght Living Furniture Leasing“. Als der Deutsch-Japaner nach beruflichen Stationen in London und Tokio in seine deutsche Heimat zurückkehrte, fiel ihm auf, dass es hier kaum möblierte Wohnungen gibt. Mietmöbel gab es bislang kaum. Ishikawa beschloss, diese Marktlücke zu schließen. Er kauft hochwertige neue Möbel und lässt sie beim ersten Kunden aufbauen. Wenn die Möbel nicht mehr gebraucht werden, holen Ishikawas Mitarbeitende sie ab, arbeiten sie auf und reparieren sie falls notwendig. Seine Leihmöbel können, laut Ishikawa, fünf bis zehnmal verwendet werden. Für ihn ein sinnvoller Kreislauf, statt einfach nur wegzuwerfen.
Land
Deutschland
Jahr
2023
Herkunft
ZDF
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