Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.

Mehr Infos

Richard Wagner: Siegfried

Staatsoper Unter den Linden, Berlin

252 Min.

Verfügbar ab dem 24/07/2026

Der Naturbursche Siegfried auf der Suche nach seinen Wurzeln und seiner Identität: Die Kritik sah im dritten Teil der 2022 an der Berliner Staatsoper aufgeführten monumentalen Ring-Tetralogie "ein rauschendes Fest der Stimmen, der Klänge, der Ideen und der Personenregie". Christian Thielemann dirigierte für den erkrankten Daniel Barenboim. Eine Inszenierung von Dimitri Tcherniakov.
Siegfried, der Sohn Siegmunds und Sieglindes, ist ein tatkräftiger junger Mann. Vom verschlagenen Nibelungen Mime aufgezogen, kennt er seine Eltern nicht – einzig Bruchstücke eines Schwertes hat sein Vater hinterlassen. Er schmiedet den Stahl neu zu einer starken Waffe, mit der er den Drachen Fafner erschlägt. Dieser hatte den Ring gehütet, den Siegfried nun an sich nimmt. Und er gewinnt Brünnhilde, die er aus dem Schlaf erweckt.
Im dritten Teil seiner "Ring"-Tetralogie lässt Wagner märchenhafte Motive in seine große mythologische Erzählung einfließen. Die allbekannte Geschichte von "einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" hat sich im "Siegfried" ebenso niedergeschlagen wie Episoden aus dem mittelalterlichen "Nibelungenlied".
Naturbilder wie das berühmte "Waldweben" zeugen von den besonderen klangmalerischen Fähigkeiten Wagners, auch die musikalischen Darstellungen von Feuer und Gewitter, von Schmelzen und Schmieden und anderem mehr gelingen sehr plastisch.
Ein letztes Mal tauchen die Götter auf: Der einst so mächtige Wotan hat sich zum Wanderer gewandelt, der jedoch kaum mehr aktiv in die Handlung eingreift, die zuvor noch allwissende Erda, die im "Rheingold" das Ende der Götter ahnungsvoll angekündigt hatte, weiß vom Gang der Welt nichts mehr. Die Zukunft scheint Siegfried und Brünnhilde zu gehören, ihr Jubel kennt keine Grenzen. Und doch spürt man, dass noch ein tragisches Finale bevorsteht.
Die Kritik lobte die Inszenierung des "Siegfried" wie des gesamten "Rings" an der Staatsoper Berlin in den höchsten Tönen. Christian Thielemann dirigierte in Vertretung von Daniel Barenboim; in der Titelrolle ist mit Andreas Schager eine absolute Bestbesetzung zu sehen und zu hören.

Mit

  • Victoria Randem (L'oiseau de la forêt)

  • Anja Kampe (Brünnhilde)

  • Anna Kissjudit (Erda)

  • Peter Rose (Fafner)

  • Johannes Martin Kränzle (Alberich)

  • Michael Volle (Le voyageur)

  • Stephan Rügamer (Mime)

  • Andreas Schager (Siegfried)

Inszenierung

Dmitri Tcherniakov

Dirigent/-in

Christian Thielemann

Orchester

Staatskapelle Berlin

Kostüme

Elena Zaytseva

Licht

Gleb Filshtinsky

Video

Alexey Poluboyarinov

Dramaturgie

  • Christoph Lang

  • Tatiana Werestchagina

Regie

Andy Sommer

Produktion

Bel Air Media

Land

Deutschland

Jahr

2022

Herkunft

ZDF

Auch interessant für Sie

Die meistgesehenen Videos von ARTE

NotInitialized