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Richard Wagner: Siegfried
Staatsoper Unter den Linden, Berlin252 Min.
Verfügbar ab dem 24/07/2026
Im dritten Teil seiner "Ring"-Tetralogie lässt Wagner märchenhafte Motive in seine große mythologische Erzählung einfließen. Die allbekannte Geschichte von "einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" hat sich im "Siegfried" ebenso niedergeschlagen wie Episoden aus dem mittelalterlichen "Nibelungenlied".
Naturbilder wie das berühmte "Waldweben" zeugen von den besonderen klangmalerischen Fähigkeiten Wagners, auch die musikalischen Darstellungen von Feuer und Gewitter, von Schmelzen und Schmieden und anderem mehr gelingen sehr plastisch.
Ein letztes Mal tauchen die Götter auf: Der einst so mächtige Wotan hat sich zum Wanderer gewandelt, der jedoch kaum mehr aktiv in die Handlung eingreift, die zuvor noch allwissende Erda, die im "Rheingold" das Ende der Götter ahnungsvoll angekündigt hatte, weiß vom Gang der Welt nichts mehr. Die Zukunft scheint Siegfried und Brünnhilde zu gehören, ihr Jubel kennt keine Grenzen. Und doch spürt man, dass noch ein tragisches Finale bevorsteht.
Die Kritik lobte die Inszenierung des "Siegfried" wie des gesamten "Rings" an der Staatsoper Berlin in den höchsten Tönen. Christian Thielemann dirigierte in Vertretung von Daniel Barenboim; in der Titelrolle ist mit Andreas Schager eine absolute Bestbesetzung zu sehen und zu hören.
Mit
Victoria Randem (L'oiseau de la forêt)
Anja Kampe (Brünnhilde)
Anna Kissjudit (Erda)
Peter Rose (Fafner)
Johannes Martin Kränzle (Alberich)
Michael Volle (Le voyageur)
Stephan Rügamer (Mime)
Andreas Schager (Siegfried)
Inszenierung
Dmitri Tcherniakov
Dirigent/-in
Christian Thielemann
Orchester
Staatskapelle Berlin
Kostüme
Elena Zaytseva
Licht
Gleb Filshtinsky
Video
Alexey Poluboyarinov
Dramaturgie
Christoph Lang
Tatiana Werestchagina
Regie
Andy Sommer
Produktion
Bel Air Media
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
ZDF
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