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D steht für Distanz
89 Min.
Verfügbar bis zum 29/11/2030
"D steht für Distanz" ist eine herzzerreißende, aber letztlich hoffnungsvolle Schilderung der Epilepsie von Louis Petit, dokumentiert von seinen Eltern, den Filmemachern Christopher Petit und Emma Matthews. Der Film erzählt von ihrem Kampf innerhalb des maroden britischen Gesundheitssystems und ist zugleich eine Reflexion über Technologie, Kapitalismus und das menschliche Gehirn.
"Über das Universum ist mehr bekannt als über das Gehirn". Das fasst die Situation von Louis Petit zusammen. Er leidet an einer schweren Form komplexer Epilepsie, die Jahre seines jungen Lebens zerstört und seine Kindheitserinnerungen ausgelöscht hat. Louis' Eltern, die Filmemacher Christopher Petit und Emma Matthews, erzählen seine fortlaufende Geschichte anhand eines außergewöhnlichen Archivs mit Filmmaterial, das auch Aufzeichnungen seiner Anfälle enthält. Die Familie sieht sich mit der unnachgiebigen Bürokratie des maroden, britischen Gesundheitssystems konfrontiert und sucht anderswo nach provisorischen Lösungen – unter anderem in Rotterdam.
Doch dies ist nur eine Ebene des autobiografischen Essayfilms. Das nicht realisierte Filmprojekt des Vaters über zwei US-Amerikaner, den Schriftsteller William S. Burroughs und den ehemaligen CIA-Chef James Angleton – beide süchtig, obsessiv und paranoid – bietet einen breiteren Rahmen, um die Verbindungen zwischen Technologie und Unterbewusstsein, Kapitalismus und der "inneren Realität" des Geistes zu untersuchen.
Mit einer Vielzahl von Filmausschnitten, Heimvideos, Cartoons und Kunstwerken – darunter Louis' detailreiche Darstellungen seines "visionären" Zustands – erzählt "D steht für Distanz" von persönlichem Leid und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Der Dokumentarfilm ist düster, aber zugleich ein Leuchtfeuer der Hoffnung.
Doch dies ist nur eine Ebene des autobiografischen Essayfilms. Das nicht realisierte Filmprojekt des Vaters über zwei US-Amerikaner, den Schriftsteller William S. Burroughs und den ehemaligen CIA-Chef James Angleton – beide süchtig, obsessiv und paranoid – bietet einen breiteren Rahmen, um die Verbindungen zwischen Technologie und Unterbewusstsein, Kapitalismus und der "inneren Realität" des Geistes zu untersuchen.
Mit einer Vielzahl von Filmausschnitten, Heimvideos, Cartoons und Kunstwerken – darunter Louis' detailreiche Darstellungen seines "visionären" Zustands – erzählt "D steht für Distanz" von persönlichem Leid und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Der Dokumentarfilm ist düster, aber zugleich ein Leuchtfeuer der Hoffnung.
Regie
Christopher Petit
Emma Matthews
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
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