Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Die Statik der Träume
82 Min.
Verfügbar bis zum 18/07/2026
Der Dokumentarfilm erkundet einen weitgehend unbekannten Aspekt von Migration: In den jugoslawischen Nachfolgestaaten stehen teilweise riesige, aber leere Luxushäuser. Wollten die Eltern damit noch ihren Erfolg zeigen und irgendwann zurückkehren, wissen ihre mittlerweile erwachsenen Kinder teilweise nicht mehr, was heute mit den ehemaligen Traumhäusern anzufangen ist.
Viele der sogenannten Gastarbeiter aus dem ehemaligen Jugoslawien haben sich Traumhäuser in ihrer zurückgelassenen Heimat gebaut. Im Rohbau verblieben, sorgsam eingerichtet oder inzwischen vom Zerfall bedroht, sind sie meist unbewohnt. Die Häuser zeugen von der geplanten, aber ein ums andere Mal verschobenen Rückkehr aus Deutschland und stellen nun für die nachfolgende Generation als Vermächtnis eine besondere Herausforderung dar.
Während Predrag Lukić das Haus als persönlichen Gewinn sieht, macht Nena Jurković den pompösen Bau für zu wenig elterliche Zuwendung in ihrer Kindheit mitverantwortlich. Deana Mrkaja fühlt sich beim Anblick des unfertigen Hauses an den Krieg erinnert, für Željko Ristić spiegelt sich der frühe Tod der Mutter in der seitdem unveränderten Einrichtung der Wohnräume wider und macht einen längeren Aufenthalt unmöglich. Nur Sami Dzemailovski hat schon eine ganz eigene Idee für die Weiternutzung.
In den Häsern leben, wie von den Eltern vorgesehen, will allerdings niemand von ihnen. In ruhigen Einstellungen widmet sich ʺStatik der Träumeʺ diesen Räumen. Die Erben setzen sich mit den vorgesehenen Plänen, was mit den Häusern passieren soll, auseinander. Es geht auch um Vorstellungen von Zugehörigkeit und Zuhause. Die Fragen der Erben zur Zukunft der Häuser bündeln Prozesse der Emanzipation und Identitätsfindung wie unter einem Brennglas. Das Leben mit mehr als einer Heimat bringt Konflikte mit sich, aber auch Räume für neue Impulse und Ideen.
Während Predrag Lukić das Haus als persönlichen Gewinn sieht, macht Nena Jurković den pompösen Bau für zu wenig elterliche Zuwendung in ihrer Kindheit mitverantwortlich. Deana Mrkaja fühlt sich beim Anblick des unfertigen Hauses an den Krieg erinnert, für Željko Ristić spiegelt sich der frühe Tod der Mutter in der seitdem unveränderten Einrichtung der Wohnräume wider und macht einen längeren Aufenthalt unmöglich. Nur Sami Dzemailovski hat schon eine ganz eigene Idee für die Weiternutzung.
In den Häsern leben, wie von den Eltern vorgesehen, will allerdings niemand von ihnen. In ruhigen Einstellungen widmet sich ʺStatik der Träumeʺ diesen Räumen. Die Erben setzen sich mit den vorgesehenen Plänen, was mit den Häusern passieren soll, auseinander. Es geht auch um Vorstellungen von Zugehörigkeit und Zuhause. Die Fragen der Erben zur Zukunft der Häuser bündeln Prozesse der Emanzipation und Identitätsfindung wie unter einem Brennglas. Das Leben mit mehr als einer Heimat bringt Konflikte mit sich, aber auch Räume für neue Impulse und Ideen.
Regie
Filippa Bauer
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Zwanzig
Antoine und das unsichere Wetter
Kids
Wenn sich Eltern trennen
Unhappy
Der Beruf meiner Träume
Re: Ein Dorf, das Kinder heilt
Twist
Kann man Hoffnung trainieren?
Karambolage
Der Muttertag / Die Mainzelmännchen
Karambolage
"Das Tier vom lieben Gott" / Günter Guillaume
Karambolage
Der Reaktorunfall von Tschernobyl
das Rätsel vom 10/05/2026 - spielen sie mit!
Karambolage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Unhappy
Vom Leben in der Großstadt
Karambolage
Der Muttertag / Die Mainzelmännchen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Russland: Kriegsmüdigkeit?
Asmik Grigorian
Salzburger Festspiele 2024
ARTE Journal - 12/05/2026
Kein Frieden in Sicht zwischen Moskau und Kiew
Virus-Fälle auf einem Kreuzfahrtschiff
Unhappy
Von Glück und Angst
Twist
Schamlos glücklich?
Die neue Hand - Geschichte einer Transplantation
Re: Frauenrechte in Lettland bedroht
NotInitialized