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"Zu Tisch" besucht Island, die Insel der Vulkane und Geysire, mitten im Winter. Am Ende eines einsamen Tals leben Arna Bjarnadóttir und Denni Karlsson mit ihren Kindern. Die Wege zum Einkauf sind weit, die Familie versorgt sich weitgehend selbst mit lokalen Produkten: Kartoffeln und Rhabarber aus eigenem Anbau und Fisch aus nahe gelegenen Seen.

Island ist die größte Vulkaninsel der Erde und das am dünnsten besiedelte Land Europas. Am Ende eines einsamen Tals leben Arna Bjarnadóttir und Denni Karlsson mit ihren Kindern. Die Wege zu den nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind weit und im Winter oft unpassierbar. Die Familie versorgt sich weitgehend selbst mit lokalen Produkten. Sie baut Kartoffeln und Rhabarber an und lagert sie ein. 2007 haben Arna und Denni begonnen, den verlassenen Hof zu renovieren. Arnas Sohn Bjarni war damals gerade ein Jahr alt, als sie und Denni ihrem alten Leben den Rücken kehrten. Arna hat als Kulturmanagerin in der Hauptstadt Reykjavík gearbeitet, Denni als Filmregisseur. Er ist in dem Tal aufgewachsen, in dem sich die Familie der Landflucht entgegenstellt. Fisch und Schafsfleisch bilden die Grundpfeiler der isländischen Küche. Meer, Flüsse und Seen bieten auch im Winter die Möglichkeit, sich mit frischem Fisch zu versorgen. Die Schafzucht hat in Island Tradition und mit ihr der Brauch, alles von einem Tier zu verwenden. Beim deftigen Thorrablót-Essen, mit dem das Mittwinterfest begangen wird, kommt alles auf den Tisch – in der Hoffnung, dass der lange Winter bald ein Ende hat.

  • Regie :
    • Marvin Entholt
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • ZDF