- Abspielen
Re: Schnee recyceln für den Wintersport
- Abspielen
Re: Das Lesewunder der GenZ
- Abspielen
Re: Der Krampusbrauch - teuflisch gut oder Alptraum?
- Abspielen
Re: Rumänen, zerrissen zwischen Job und Heimat
- Abspielen
Re: Stark gegen Brustkrebs
- Abspielen
Re: Ein Dorf ringt mit seiner NS-Vergangenheit
- Abspielen
Re: Irland im Griff des Kokains
Re: Valencias Feuer-Fiesta und die Umwelt
31 Min.
Verfügbar bis zum 16/09/2026
Sendung vom 19/09/2025
Jedes Jahr im März feiert Valencia ein verrücktes Frühlingsfest, das auf eine alte Tradition der Zimmerleute zurückgeht. Dabei werden bis zu 22 Meter hohe Figuren, Fallas genannt, auf fast jeder Straßenkreuzung errichtet und am 19. März zeitgleich verbrannt, begleitet von jeder Menge Feuerwerk. Eine riesige Umweltbelastung. Doch nun soll das Spektakel grüner werden.
Schon vor Jahrhunderten verbrannten die Zimmerleute von Valencia zu Frühlingsanfang fehlerhafte Werkstücke sowie alten Plunder, um den Winter auszutreiben. Daraus entstand eine spektakuläre Fiesta, die weltweit ihresgleichen sucht. Vom 1. bis 19. März, dem Tag des Heiligen Joseph, der als Schutzheiliger der Zimmerleute verehrt wird, steht die ganze Stadt Kopf. Insgesamt 400 Nachbarschaftsvereine aus allen Stadtvierteln, die Kommissionen, lassen für dieses Frühlingsfest von Künstlern wie David Sanchez Llongo gigantische Figurengruppen herstellen, bis zu 22 Meter hohe Skulpturen aus Holz, Styropor und Pappmaché. Diese werden von einer Jury begutachtet und die besten von ihnen ausgezeichnet. David hofft, dass sein Werk dazugehört – dann wäre er in Valencia ein Held.
Der Aufbau und die Präsentation der Fallas werden tagelang von Feuerwerk, von endlosen Knallern und Böllern begleitet, bis die riesigen Skulpturen am Abend des 19. März allesamt in einem gewaltigen Feuerspektakel verbrannt werden. Jedes Jahr werden dabei bis zu 5.000 Tonnen Treibhausgas und enorme Mengen an Feinstaub freigesetzt. Aber damit soll bis 2030 Schluss sein, zumindest rechnerisch, Valencia und sein Fest wollen klimaneutral werden. Schon jetzt wird viel dafür unternommen, darüber wacht die Umweltbeauftragte Helena Prima: Die Innenstadt ist während der Fiesta für den Verkehr gesperrt, Vereine wie der Konvent Jerusalem pflanzen Hunderte von Bäumen als Kompensation an. Außerdem sollen die Künstler nicht länger Styropor und Lacke als Material für ihre Fallas verwenden, sondern natürliche, nachhaltigere Materialien. Doch die Umsetzung hakt noch ...
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
WDR
Auch interessant für Sie
- Abspielen
Senegal: Exodus der Fischer
ARTE Reportage
- Abspielen
Crazy Borders
Baarle: Grenzen durchs Wohnzimmer
- Abspielen
Moguai
Nature One 2025
- Abspielen
Elkka
Sónar 2025
- Abspielen
ARTE Reportage
Spezial Iran
- Abspielen
Iran: Blutige Repression
- Abspielen
Re: Rumänen, zerrissen zwischen Job und Heimat
- Abspielen
Re: Der Krampusbrauch - teuflisch gut oder Alptraum?
- Abspielen
Gaza: Sie suchen 11 000 Vermisste
ARTE Reportage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Abspielen
ICE: Was hinter Trumps Schocktruppe steckt
- Abspielen
ARTE Reportage
Spezial Iran
- Abspielen
Claude Chabrol oder die Amour fou
- Abspielen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Ein Jahr Trump: weltweites Chaos
- Abspielen
Ausstellung: Cezanne, Vater der Moderne
- Abspielen
Borga
- Abspielen
Grönland - Der neue Rohstoffrausch
- Abspielen
Indien: Wirtschaftswunder oder Fata Morgana?
- Abspielen
Iran: Blutige Repression
- Abspielen
Re: Rumänen, zerrissen zwischen Job und Heimat