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Paris: Nina Berberovas Chroniken aus dem russischen Exil
Stadt, Land, Kunst - 02/02/202614 Min.
Verfügbar bis zum 02/02/2028
Anfang des 20. Jahrhunderts fanden verarmte Aristokraten und einfache Soldaten der zaristischen Armee Zuflucht in Paris und dem Vorort Billancourt – geplagt von der Erinnerung an das für immer verlorene Russland. Zu den Vertriebenen zählte auch Nina Berberova, die sich 1925 in Paris niederließ. Die entwurzelten Menschen, denen sie begegnete, machte sie zu Figuren ihrer Romane, Erzählungen und Geschichten. Ihre auf Russisch verfassten Texte – darunter die „Chroniques de Billancourt“ – blieben lange unbekannt und erhielten in Europa erst in den 1980er Jahren die verdiente Anerkennung.