Der 21-jährige Josh, einziger Sohn geschiedener Eltern, lebt mit seinem Kindheitsfreund Tom, der mit der aufdringlichen Niahm zusammen ist, in einer WG in Brisbane. Von seinem Umfeld als „emotional unreif“ bezeichnet, beweist Josh einen ausgeprägten Sinn für Selbstironie, hat jedoch Schwierigkeiten, sich selbst zu akzeptieren. Als ihn seine Freundin Claire verlässt, lernt Josh Geoffrey kennen, einen attraktiven Kollegen von Tom, und muss sich eingestehen, dass er schwul ist. Zur selben Zeit unternimmt Joshs depressive Mutter Rose einen Selbstmordversuch …
Spott und Melancholie
Inspiriert von seinen ersten Solo-Shows machte die fröhlich-skurrile Sitcom Josh Thomas auch außerhalb Australiens bekannt, wo er in den 2000er Jahren im Alter von nur 17 Jahren einen großen Stand-up-Wettbewerb gewonnen hatte. Über vier Staffeln hinweg zeichnet die Serie ein Erwachsenwerden des Autors und Darstellers mit überbordender Sensibilität. Sein Stil: ein offener Humor, der sich in unerschöpflicher Lebhaftigkeit und skurrilen Situationen äußert. Josh erzählt von seinem Coming-out, der Scheidung seiner Eltern, der Krankheit seiner Mutter, seinen sexuellen Misserfolgen und seinen Freunden, die ebenso wenig bereit für das Erwachsenenleben sind. Eine bunte Mischung aus Spott und Melancholie, die sich auch in seiner Serie „Everything’s Gonna Be Okay“ wiederfindet, in der er das Thema „Normalität“ in einer von Konventionen geprägten Gesellschaft vertieft.