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Re: Macht Putzen glücklich?
31 Min.
Verfügbar bis zum 14/06/2030
Sendung vom 16/06/2025
Putzvideos mit Tipps und Tricks für ein makelloses Heim fluten die Sozialen Medien. Wenn sogenannte Cleanfluencer*innen zum Schwamm oder Schrubber greifen, schauen ihnen Millionen zu. Nie schien lästige Hausarbeit so einfach und so viel Spaß zu machen. Die Realität in der professionellen Reinigungsbranche ist jedoch weniger fröhlich. Die Arbeit ist hart und das Image schlecht.
Bruno Ginesty aus Paris produziert hauptberuflich Putzvideos für Instagram und TikTok. Das Einschäumen einer verkrusteten Herdplatte wird bei ihm zum sinnlichen Erlebnis. Der 38-Jährige hat rund eine Million Follower und schon als Kind gerne geputzt: „Bei der Hausarbeit hatte ich das Gefühl, nützlich zu sein.“ Bruno schwört in seinen rund 900 Videos auf natürliche Produkte wie Kernseife ohne Zusatzstoffe. „Damit kann man sicher 30 verschiedene Dinge im Haushalt erledigen: vom Fensterputzen über die Dunstabzugshaube bis zum Entfetten des Spülbeckens.“
Bio und vegan: Das hat sich für Claudia Tafferner nicht bewährt. Die Chefin eines Reinigungsunternehmens im Rheingau setzt auf Profireiniger. „Hausmittel müssen länger einwirken. Aber ich kann ja nicht fünf Stunden extra bei einem Kunden kalkulieren und sagen: Ich putze mit Bio.“ Ihre rund 40 Reinigungskräfte aus sieben Ländern sind angemeldet, sozialversichert und verdienen pro Stunde zwischen 15 und 20 Euro. 40 Prozent sind Männer, darunter der Pole Jakub, der Biologie studiert hat und seit ein paar Jahren bei Claudia Tafferner arbeitet.
Trotzdem ist es für die Unternehmerin oft schwierig, Personal zu finden. Rund 90 Prozent der Putzhilfen in Deutschland arbeiten schwarz. Und: „Die Reinigungsbranche ist nicht gerade eine sexy Branche. Es ist schwere Arbeit. Und wenn jemand Angst hat, zum Beispiel eine Toilette zu putzen, dann ist das der falsche Beruf.“ Claudia Tafferner hofft, dass der Hype um die Cleanfluencer das Image der Branche etwas verbessert. Arbeit gibt es genug. „Denn Schmutz“, sagt sie, „kommt ja immer wieder!“
Bio und vegan: Das hat sich für Claudia Tafferner nicht bewährt. Die Chefin eines Reinigungsunternehmens im Rheingau setzt auf Profireiniger. „Hausmittel müssen länger einwirken. Aber ich kann ja nicht fünf Stunden extra bei einem Kunden kalkulieren und sagen: Ich putze mit Bio.“ Ihre rund 40 Reinigungskräfte aus sieben Ländern sind angemeldet, sozialversichert und verdienen pro Stunde zwischen 15 und 20 Euro. 40 Prozent sind Männer, darunter der Pole Jakub, der Biologie studiert hat und seit ein paar Jahren bei Claudia Tafferner arbeitet.
Trotzdem ist es für die Unternehmerin oft schwierig, Personal zu finden. Rund 90 Prozent der Putzhilfen in Deutschland arbeiten schwarz. Und: „Die Reinigungsbranche ist nicht gerade eine sexy Branche. Es ist schwere Arbeit. Und wenn jemand Angst hat, zum Beispiel eine Toilette zu putzen, dann ist das der falsche Beruf.“ Claudia Tafferner hofft, dass der Hype um die Cleanfluencer das Image der Branche etwas verbessert. Arbeit gibt es genug. „Denn Schmutz“, sagt sie, „kommt ja immer wieder!“
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
ZDF
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