(1): In Kenia: Zeichne mir Tiere
Ein Maler, ein Schriftsteller und ein Drucker gehen 1988 in Kenia an Land. Ihr Ziel: die Vielfalt der Tierwelt beschreiben und verstehen, was Freiheit für die Tiere bedeutet. Die abenteuerlustigen Freunde Gilles Aillaud, Jean-Christophe Bailly und Franck Bordas lassen sich im Schatten des Kilimandscharos nieder, und beobachten Löwen, Nilpferde und Elefanten. In Malerei und Literatur beschreiben die drei eine wilde Welt in nächster Nähe zum Menschen – deren Freiheit bedroht ist.
(2): Bagadoù, mit bretonischer Musik auf der richtigen Schiene
Beinahe wäre die seit dem Spätmittelalter in den Dörfern weit verbreitete bretonische Musik verschwunden. Erst die Eisenbahn hat Mitte des 20. Jahrhunderts dabei geholfen, diese musikalische Tradition zu retten. Das neue Schienennetz zog auch Musiker in das lange isoliert mitten in der Bretagne gelegene Carhaix, die die alten Klänge ihrer Dörfer wiederbelebten. In den 1950er Jahren bildeten sich immer mehr der sogenannten Bagadoù, traditionelle Ensembles, die auch verstärkt versuchen, die bretonische Jugend anzusprechen.
(3): Sri Lanka: Die Reis-Crêpes von Nandani
In Kotapanwila bereitet Nandani Hoppers zu: sri-lankische Crêpes. Zuerst weicht sie Reis von ihrer Plantage zwei Stunden lang ein und lässt ihn dann trocknen. Dann mahlt sie ihn zu Mehl, gibt Hefe und Kokosmilch dazu und lässt den Teig sechs Stunden lang gehen. Am Ende wird alles in einer tiefen Pfanne mit einem Spiegelei garniert.
(4): New York: Der Austernkönig
Im 19. Jahrhundert gediehen in den Gewässern des Hudson River in New York Austern, die in der High Society sehr beliebt waren. Und es gab sogar einen "Austernkönig": Thomas Downing. In den Kellern seines Restaurants zeigte der von Sklaven abstammende Downing eine nicht ungefährliche Solidarität …