(1): Tina Modotti - Fotografin der mexikanischen Revolution
Durch den Kontakt mit der mexikanischen Revolution entwickelte sich die junge Tina Modotti vor einem Jahrhundert zu einer bedeutenden Fotografin. Sie wurde 1896 in Italien in eine arme Arbeiterfamilie geboren, emigrierte 1913 in die USA und ging 1923 nach Mexiko, wo sie ein neues Leben begann. Dort arbeitete sie als unabhängige Fotografin und wurde zur politischen Aktivistin, die sich für die Sache der Revolution und der Benachteiligten einsetzte. Fortan stellte Modotti ihren Blick in den Dienst dieses Landes, das – wie sie selbst – auf der Suche nach Freiheit war. Sie starb 1942.
(2): Mexiko: Wo Rodeo Charrería heißt
Im Zentrum Mexikos, im Bundesstaat Hidalgo, kann man ein Spektakel erleben, bei dem Männer mit prächtigen Schnurrbärten und sicherem Griff stolze Pferde reiten: die Charrería. Diese typisch mexikanische Form des Rodeos steht sinnbildlich für die Vermischung indigener und spanischer Traditionen und bringt die Arenen des Landes seit fast 100 Jahren zum Beben. Die Charros, die bei den Wettbewerben gegeneinander antreten, gelten als Volkshelden.
(3): Mexiko: Ezequiels zerrupfter Fisch
Wie viele andere Menschen in La Paz ist Ezequiel dem Meer zugewandt. Zum Mittagessen bereitet er deshalb ein Fischgericht zu: Zunächst lässt er den Fisch auf dem Grill trocknen, zerrupft ihn dann und vermischt die Stücke mit einer scharfen Tomatensoße. Anschließend genießt er das Ganze auf Tortillas – mit Bohnen und etwas Käse.
(4): Mexiko: Geburtstagsbrauch in Acolman
Das ehemalige Acolman-Kloster, unweit der Pyramiden von Teotihuacán, ist ein vielbesuchter Ort in Mexiko. Hier ließen sich im 16. Jahrhundert Franziskanermönche nieder. Sie führten einen Brauch ein, der bis heute bei jedem mexikanischen Geburtstag eine wichtige Rolle spielt …