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31 Min.
Verfügbar bis zum 21/05/2027
Sendung vom 16/09/2024
Vor dem russischen Überfall im Februar 2022 war es Frauen in der Ukraine untersagt, bestimmte Berufe auszuüben, die als gefährlich galten. Doch mit dem Krieg verändert sich die Rollenverteilung in der nach wie vor stark patriarchalisch geprägten Ukraine. Viele Frauen arbeiten mittlerweile in traditionellen Männerberufen, um die zerstörte Wirtschaft wieder aufzubauen.
In der Ukraine erobern Frauen neue Berufsfelder, um ihre kriegsbedingt abwesenden Männer zu ersetzen. Ein Anlass, die gesellschaftliche Stellung der Frau im Land zu hinterfragen.
Im Osten der Ukraine rütteln Olena und Alona an den patriarchalischen Strukturen der Gesellschaft. Als Olenas Mann an die Front zog, beschloss die Hausfrau ohne Zögern, ihren Beitrag zur Landesverteidigung zu leisten. Sie meldete sich freiwillig für die Arbeit in einem Kohlebergwerk – über 300 Meter unter der Erde. So etwas hatte es vor dem russischen Überfall noch nie gegeben. Einige männliche Kollegen zollten ihr ob ihres selbstlosen Einsatzes Respekt und Bewunderung – andere hielten an veralteten sexistischen Vorurteilen fest.
Genau diesen Vorurteilen trotzt Alona Neroda: Sie sitzt am Steuer eines der größten Lastwagen der Welt und beweist damit den Männern – und vor allem den Frauen –, dass nichts unmöglich ist. Wenn es um Arbeit geht, gibt es für die ehemalige Friseurin keine Geschlechtergrenzen!
Gesellschaftlicher und geistiger Wandel gehen nicht immer Hand in Hand. In der nordukrainischen Region Tschernihiw, an der Grenze zu Weißrussland, war Maria Kobets nach dem Einzug ihres Mannes plötzlich auf sich allein gestellt. Schweren Herzens übernahm sie den Familienbetrieb, eine Schmiede. Nach dieser Erfahrung äußert sie sich vorsichtig zu der neuen Rolle von Frauen in traditionell männlich dominierten Berufen.
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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