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Europas Drogenmafia (1/2)
Der Reichtum einer Nation53 Min.
Verfügbar bis zum 02/10/2026
Seit Jahrhunderten basiert der niederländische Wohlstand auf globalem Handel – doch dieser hatte stets eine Schattenseite, die eines Vorreiterlandes im Drogenschmuggel. Von kolonialen Opiumhöhlen über marokkanisches Haschisch bis hin zu synthetischen Drogen: Die erste Folge der Dokumentation zeigt, wie das Land zum europäischen Drehkreuz für Rauschgift wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg schien der Drogenhandel zunächst Geschichte. Doch die 1960er Jahre brachten einen radikalen Wandel: Mit der Gegenkultur stieg die Nachfrage nach Haschisch aus Marokko und Heroin vom indischen Subkontinent. Die Niederlande reagierten mit einer einzigartigen Strategie – der Trennung von sogenannten harten und weichen Drogen. Coffeeshops sollten den Konsum regulieren, doch gleichzeitig festigten sich kriminelle Strukturen. Figuren wie Klaas Bruinsma, der „niederländische Al Capone“, stiegen zu mächtigen Drogenbaronen auf.
In den 1990ern wurde das Land zum Epizentrum der synthetischen Drogen: Ecstasy-Pillen fluteten Europa, die Gewinne flossen in Immobilien und in die Realwirtschaft. Als die alte Unterwelt-Generation verschwand, übernahmen junge Kriminelle aus den Arbeitervierteln – ihr Fokus lag auf Kokain, der neuen Profitdroge. Die Dokumentation zeigt, wie aus kolonialen Handelswegen ein modernes Netzwerk entstand, das bis heute Europas Drogenmarkt prägt.
Regie
Christophe Bouquet
Mathieu Verboud
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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