Re: Der Bergsturz von Blatten - Neuanfang aus dem Nichts
Re: Zwischen Front und Frieden - Heilung in den Karpaten
Re: Europas Abwehrkampf gegen das Kokain
Re: Europas Lithiumhunger, wer zahlt den Preis?
Re: Das gefährlichste Pferderennen des Kontinents
Re: Rausschmeißer gegen Hausbesetzer in Spanien
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Re: Grüner Versandhandel
31 Min.
Verfügbar bis zum 20/11/2029
Sendung vom 22/11/2024
Von der Couch aus shoppen ist bequem, aber klimaschädlich. Rund vier Milliarden Sendungen werden allein in Deutschland pro Jahr verpackt und transportiert – häufig in Einwegverpackungen. Bei Rücksendungen überwiegt in Unternehmen oft eine Wegwerf-Kultur. Wie wird der Online-Handel umweltfreundlicher?
Marc Sarmiento von der österreichischen Post hat einen neuen Geschäftszweig erfunden: „Eine unserer wiederverwendbaren Verpackungen kann bis zu 100 Einwegverpackungen ersetzen. Bei 184 Millionen zugestellten Paketen ist das ein riesiges Potenzial”, sagt der Leiter der Innovationsabteilung. Mit seinem Projekt stellt er die Abläufe bei der Post auf den Kopf: Statt Pakete nur zuzustellen, stellt die nun auch Verpackungen her, reinigt die Rückläufer und bringt sie neu in Umlauf.
Da es für Unternehmen oft billiger ist, zurückgeschickte Waren zu entsorgen als sie weiter zu verwerten, landeten sie lange auf der Müllhalde. Die schottische Firma ACS Clothing setzt dieser Wegwerf-Kultur ihre Idee einer Kreislaufwirtschaft entgegen. „Bei uns bekommen Kleidungsstücke mit kleinen Mängeln ein neues Leben. Nachhaltiges Retourenmanagement kann sich für eine Marke lohnen”, sagt Hayley McDonald, die 29-jährige Resale-Managerin des Unternehmens. Ein kaputter Reißverschluss, ein abgeplatzter Knopf, ein Fleck oder die veraltete Kollektion aus der letzten Saison – bei ACS Clothing werden alle Teile wieder fit gemacht für den Weiterverkauf.
Wie ließen sich Retouren ganz vermeiden? An dieser Aufgabe knobelt Joshua Meskemper und hat dabei vor allem Bekleidung im Blick. Denn die macht das Gros der zurückgesandten Ware aus. „Passt nicht“ ist der häufigste Grund. Deshalb hat der Kölner einen 3D-Scanner entwickelt, der Füße ganz genau vermisst. Dank der gescannten Daten lassen sich maßgeschneiderte Schuhe produzieren, die garantiert passen – und so Retouren unnötig machen.
Produktion
Plan b
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Roots
Unser Vieh: Klimakiller oder Klimaschützer?
Streetphilosophy
Strebe nach Reichtum!
Agree to Disagree!
Nachhaltiger Konsum - Geht öko und fair überhaupt billig?
Kuba: Insel unter Schock
ARTE Reportage
Re: Der Bergsturz von Blatten - Neuanfang aus dem Nichts
Re: Ein Dorf lässt seine Alten nicht im Stich
Ukraine: Tschernobyl im Krieg
ARTE Reportage
Venezuela: Auf Maduro folgte der Deal
ARTE Reportage
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Mit offenen Karten - Im Fokus
Emirate: Das Ende der OPEC?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Mali: Russland unter Druck
ARTE Journal - 30/04/2026
Weltweite Ölkrise / Pressefreiheit unter Druck
Twist
Liebe heute: Wie klappt das?
Klandestin
Clara Cuvé - Poolside
Club "Prince Charles", Berlin
ARTE Journal - 01/05/2026
Mai-Demonstrationen / Irans Öl-Speicher
Macht Zucker dumm?
42 - Die Antwort auf fast alles
Emilie Schindler - Die vergessene Heldin
Kuba: Insel unter Schock
ARTE Reportage