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Die fabelhafte Geschichte des Geldes (1/4)

Eine revolutionäre Idee

52 Min.

Verfügbar bis zum 27/07/2026

TV-Ausstrahlung am Samstag, 29. November um 20:15

Warum wurde im 7. Jahrhundert vor Christus in Kleinasien das erste westliche Münzgeld erfunden? Nicht aus Handelsgründen, sondern für den Bau neuer Kriegsschiffe. Die Massenprägung von Silbermünzen wurde später zur Grundlage der athenischen Seemacht. Doch als Sparta Athen den Zugang zu seinen Silberminen versperrte, wendete sich das Blatt.

 

Warum erfand Gyges, der Herrscher des kleinen Königreichs Lydien im heutigen Westen der Türkei, im 7. Jahrhundert vor Christus das erste westliche Münzgeld? Der Überlieferung nach, um seine Söldner zu bezahlen, die er dringend für den Kampf gegen die anstürmenden Heere des Nomadenvolkes der Kimmerer brauchte.
Wissenschaftler aus Oxford glauben, herausgefunden zu haben, warum er dafür die Gold-Silber-Legierung „Elektron“ verwendete. Sie versuchen zudem zu verstehen, warum der berühmte König Krösus etwa 150 Jahre später erstmals Gold- und Silbermünzen prägen ließ: offenbar zum Bau neuer „Triere“, unüberbietbar schneller und wendiger Kriegsschiffe.
Der Althistoriker Christophe Flament zeigt jedoch, dass auch die Seemacht Athen ihre Hegemonie in der Ägäis im darauffolgenden Jahrhundert der Münzprägung verdankte. Athen konnte durch die Ausbeutung der Silberminen von Laurion jährlich Hunderttausende Münzen herstellen – genug, um eine mächtige Kriegsflotte zu finanzieren, die das dominierende Perserreich besiegte.
Doch die „Geheimwaffe“ des Athener Münzgeldes sollte später zu seiner Achillesferse werden. Laut Flament siegte Athens Hauptgegner Sparta nicht aufgrund seines überlegenen Heeres, sondern weil Sparta die Athener von ihren Silbervorkommen abschnitten. Eine Strategie mit fatalen Folgen …
 
 
 
 
 
 

Regie

Frédéric Wilner

Land

Frankreich

Jahr

2025

Herkunft

ARTE F

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