Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Die fabelhafte Geschichte des Geldes (4/4)
Von der Münze zum Bitcoin60 Min.
Verfügbar bis zum 27/01/2027
Wie wurde das Geld virtuell? Während das Papiergeld in China schon seit Jahrhunderten im Umlauf ist, stößt es im Okzident auf große Vorbehalte. Europa und die USA mussten erst lernen, eine rein vertrauensbasierte Einheitswährung zu akzeptieren. Heute meldet sich der Goldstandard eindrucksvoll zurück: in Gestalt von Bitcoins, der digitalen Antwort auf das Edelmetall.
Wie akzeptierte Europa schließlich die Vorstellung von Geld, das unabhängig ist von Gold oder Silber? Alles beginnt in England, wo Londoner Goldschmieden im 17. Jahrhundert Quittungen über die Einlage von Edelmetall in ihren Safes ausstellten. Bald dienen diese Scheine als Zahlungsmittel zwischen Einzelpersonen: das erste Papiergeld des Westens. Ein Jahrhundert später gibt man während der Französischen Revolution „Assignaten“ heraus, also Schuldscheine, die man durch die Beschlagnahmung der Kirchengüter und deren späteren Verkauf decken will. In Deutschland hat die Hyperinflation von 1923 desaströse wirtschaftliche und soziale Folgen; jedoch kann sie durch den Zaubertrick der „Rentenmark“ gestoppt werden. Die neue Währung ist nicht mehr durch Gold gedeckt, sondern durch den „virtuellen Wert“ der deutschen Industrie. Sie ähnelte den „Assignaten“, doch diesmal ist die Umstellung von Erfolg gekrönt.
Der eigentliche Bruch erfolgt zehn Jahre später, als der US-amerikanische Präsident Franklin Roosevelt den Goldstandard als wahre Ursache der Großen Depression erkennt. Mit einer radikalen Maßnahme trennt er die US-amerikanische Währung vom Edelmetall. Der Nachteil: Banknoten können in beliebiger Menge nachgedruckt werden: Billionen Dollar sind heute im Umlauf. Doch die Idee eines Standards findet wieder viele Anhänger. Nicht in Form von Münzen oder Barren, sondern als Bitcoin-Netzwerkprotokolle. Deren für den Wert unabdingbare Rarität ist durch die Maximalmenge von 21 Millionen Bitcoins garantiert. Kryptowährungen sind die digitale Antwort auf früher durch Gold und Silber gedecktes Geld.
Der eigentliche Bruch erfolgt zehn Jahre später, als der US-amerikanische Präsident Franklin Roosevelt den Goldstandard als wahre Ursache der Großen Depression erkennt. Mit einer radikalen Maßnahme trennt er die US-amerikanische Währung vom Edelmetall. Der Nachteil: Banknoten können in beliebiger Menge nachgedruckt werden: Billionen Dollar sind heute im Umlauf. Doch die Idee eines Standards findet wieder viele Anhänger. Nicht in Form von Münzen oder Barren, sondern als Bitcoin-Netzwerkprotokolle. Deren für den Wert unabdingbare Rarität ist durch die Maximalmenge von 21 Millionen Bitcoins garantiert. Kryptowährungen sind die digitale Antwort auf früher durch Gold und Silber gedecktes Geld.
Regie
Frédéric Wilner
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
Auch interessant für Sie
Money (11/12)
Helikoptergeld
Mit offenen Daten
Schweizer Gold – spurlos verschwunden
Großbritannien: Zurück nach Calais
ARTE Reportage
Macht uns KI dumm ?
Offene Ideen mit Anne Alombert
Square Idee
Verändert die Demografie die Welt und das 21. Jahrhundert?
Tracks
Koloniale Raubkunst - Aus den Museen befreit
Re: Long-Covid - Heilung auf Zypern
Die Farben der Antike
Money (1/12)
Die Erfindung des Geldes
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Die Tagebücher von Adam und Eva
Unhappy
Vom Glück des Urlaubs
ARTE Journal - 04.07.2026
Iran: Trauerfeier für Ali Chamenei
ARTE Journal - 05.07.2026
Amerika feiert 250 Jahre Unabhängigkeit
Gibt es den Zufall?
42 - Die Antwort auf fast alles
Duelle
Marie-Antoinette vs Maximilien Robespierre
Re: Montenegro - Wild, günstig, korrupt?
Kraftklub
Southside Festival 2026
250 Jahre USA: Die Feier der Uneinigkeit
Re: Aufbruch oder Scherbenhaufen? Eine Familie in Ungarn
NotInitialized