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Mächtige Winde
Monsun, der Wind des Schicksals44 Min.
Verfügbar bis zum 27/08/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 7. Juli um 17:59
Die fünfteilige Dokumentationsreihe folgt den Spuren von legendären Winden. In dieser Folge: Der Monsun legt tausende Kilometer zurück und verändert auf seinem Weg Landschaften und das Leben von Millionen Menschen. Die sintflutartigen Regenfälle, die er mit sich bringt, führen immer wieder zu tödlichen Naturkatastrophen, werden aber jedes Jahr vom gesamten indischen Subkontinent herbeigesehnt.
Im Sommer bringt der Monsun von Südindien bis zum Himalaya spektakuläre Wolkenbrüche, die von den Menschen sehnsüchtig erwartet werden. Mit Gebeten und Prozessionen beschwören sie den Schicksalswind, denn das Leben von Millionen Menschen hängt von ihm ab. So ist zum Beispiel die Landwirtschaft ganz auf den Monsun angewiesen. Boden und Saat werden nach uralter Tradition auf ihn vorbereitet. Doch wie lange noch? Der Klimawandel hat den natürlichen Kreislauf durcheinandergebracht.
Der Monsun weht aus Südwest und bringt Libellen aus Afrika über den Indischen Ozean an die Küste Keralas. Hier pflanzen sie sich in den Reisfeldern fort und werden von Biologen untersucht.
Der Wind zieht weiter, trifft auf die Berghänge der Westghats und lässt ergiebige Regenfälle auf die dichten Wälder niedergehen. Hat der Wind die Berge hinter sich gelassen, nimmt er in den Ebenen von Tamil Nadu Fahrt auf und versorgt riesige Windparks mit Energie.
Der Monsun wird auch für die traditionellen Drachenwettbewerbe genutzt, die schon zu Zeiten der Maharadschas beliebt waren. An der Ostküste Indiens wartet man sehnsüchtig auf den Wind. Die Fischer halten ihre Netze bereit, denn der Monsun bedeutet zwar stürmische See, aber auch reichlich Fang.
Auf seinem Weg über den Golf von Bengalen lädt sich der Wind mit Feuchtigkeit auf, bevor er auf die Ausläufer des Himalayas trifft – eine unüberwindbare Mauer. Der Regen überschwemmt den Kaziranga-Nationalpark, das weltweit wichtigste Schutzgebiet für das Indische Panzernashorn. Die Tiere haben dann weniger Platz und Wilderer leichtes Spiel. Doch mutige Tierschützer wachen über die Nashörner, bis der Wasserspiegel wieder sinkt.
Der Monsun weht aus Südwest und bringt Libellen aus Afrika über den Indischen Ozean an die Küste Keralas. Hier pflanzen sie sich in den Reisfeldern fort und werden von Biologen untersucht.
Der Wind zieht weiter, trifft auf die Berghänge der Westghats und lässt ergiebige Regenfälle auf die dichten Wälder niedergehen. Hat der Wind die Berge hinter sich gelassen, nimmt er in den Ebenen von Tamil Nadu Fahrt auf und versorgt riesige Windparks mit Energie.
Der Monsun wird auch für die traditionellen Drachenwettbewerbe genutzt, die schon zu Zeiten der Maharadschas beliebt waren. An der Ostküste Indiens wartet man sehnsüchtig auf den Wind. Die Fischer halten ihre Netze bereit, denn der Monsun bedeutet zwar stürmische See, aber auch reichlich Fang.
Auf seinem Weg über den Golf von Bengalen lädt sich der Wind mit Feuchtigkeit auf, bevor er auf die Ausläufer des Himalayas trifft – eine unüberwindbare Mauer. Der Regen überschwemmt den Kaziranga-Nationalpark, das weltweit wichtigste Schutzgebiet für das Indische Panzernashorn. Die Tiere haben dann weniger Platz und Wilderer leichtes Spiel. Doch mutige Tierschützer wachen über die Nashörner, bis der Wasserspiegel wieder sinkt.
Regie
Elena Sender
Alexis Barbier-Bouvet
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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