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Mächtige Winde
Passat, der Wind der Reisenden44 Min.
Verfügbar bis zum 27/08/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 7. Juli um 17:50
Die fünfteilige Dokumentationsreihe folgt den Spuren von legendären Winden.
In dieser Folge: Der Passat. Zwischen den Tropen und dem Äquator ermöglicht der feuchte Wind den Menschen, sich trotz widriger Bedingungen anzusiedeln. Am Amazonas sorgt er für ein Wunder: Saharastaub, den der Passat über den Atlantik trägt, düngt den Amazonas-Regenwald und lässt den Dschungel sprießen.
In dieser Folge: Der Passat. Zwischen den Tropen und dem Äquator ermöglicht der feuchte Wind den Menschen, sich trotz widriger Bedingungen anzusiedeln. Am Amazonas sorgt er für ein Wunder: Saharastaub, den der Passat über den Atlantik trägt, düngt den Amazonas-Regenwald und lässt den Dschungel sprießen.
Der Passat ist der Wind der Reisenden. Heute ist seine Bahn rund um den Globus bekannt; vor Jahrhunderten war dieses Wissen ein Staatsgeheimnis, das wie ein kostbarer Schatz gehütet wurde. Denn wer den Weg des Windes kannte, hatte auf See unschätzbare Vorteile. Der Passat ermöglichte es unerschrockenen Seefahrern, den Atlantik zu überqueren, Amerika zu entdecken und den Lauf der Geschichte zu verändern.
Die feuchten und beständigen Winde wehen zwischen den Tropen und dem Äquator, an Land und auf See. Sie begünstigen die Entwicklung von Ökosystemen und haben es dem Menschen ermöglicht, sich trotz widriger Bedingungen anzusiedeln. Auf den Kanarischen Inseln verleihen die Passatwinde den Wacholderbäumen ihre typische gebeugte Form – das Bild einer wilden, ungestümen Natur.
Auf den Kanaren regnet es selten, und die wenigen Niederschläge werden sofort vom vulkanischen Gestein aufgesogen. Umso kostbarer ist die Feuchtigkeit, die der Passatwind mit sich bringt. Sie legt sich in kleinen Tropfen auf die Blätter der Bäume und füllt die Wasserbecken, die die ersten Bewohner der Insel in die Felsen schlugen, um zu überleben.
Die Passatwinde helfen auch dem Sturmtaucher auf seiner langen Reise von den Kanarischen Inseln bis nach Südafrika. Auch für das Leben unter Wasser sind die kräftigen Winde wichtig: Unablässig wehen sie über den Atlantik, wühlen den Ozean auf und bringen kaltes Wasser an die Oberfläche.
Bedrohlich werden die Passatwinde nur selten, aber sie sind verantwortlich für das größte Erosionsphänomen der Erde. Und sie sorgen für ein Wunder, das die Wissenschaft gerade erst entdeckt hat: Der Saharastaub, den die Passatwinde über den Atlantik transportieren, düngt den 6.000 Kilometer entfernten Amazonas-Regenwald, die grüne Lunge unseres Planeten.
Die feuchten und beständigen Winde wehen zwischen den Tropen und dem Äquator, an Land und auf See. Sie begünstigen die Entwicklung von Ökosystemen und haben es dem Menschen ermöglicht, sich trotz widriger Bedingungen anzusiedeln. Auf den Kanarischen Inseln verleihen die Passatwinde den Wacholderbäumen ihre typische gebeugte Form – das Bild einer wilden, ungestümen Natur.
Auf den Kanaren regnet es selten, und die wenigen Niederschläge werden sofort vom vulkanischen Gestein aufgesogen. Umso kostbarer ist die Feuchtigkeit, die der Passatwind mit sich bringt. Sie legt sich in kleinen Tropfen auf die Blätter der Bäume und füllt die Wasserbecken, die die ersten Bewohner der Insel in die Felsen schlugen, um zu überleben.
Die Passatwinde helfen auch dem Sturmtaucher auf seiner langen Reise von den Kanarischen Inseln bis nach Südafrika. Auch für das Leben unter Wasser sind die kräftigen Winde wichtig: Unablässig wehen sie über den Atlantik, wühlen den Ozean auf und bringen kaltes Wasser an die Oberfläche.
Bedrohlich werden die Passatwinde nur selten, aber sie sind verantwortlich für das größte Erosionsphänomen der Erde. Und sie sorgen für ein Wunder, das die Wissenschaft gerade erst entdeckt hat: Der Saharastaub, den die Passatwinde über den Atlantik transportieren, düngt den 6.000 Kilometer entfernten Amazonas-Regenwald, die grüne Lunge unseres Planeten.
Regie
Stéphane Bégoin
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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