Natura Europa
Ein Himmel voller Vögel2 Min.
Verfügbar ab dem 16/05/2026
TV-Ausstrahlung am Samstag, 23. Mai um 05:35
Der Zug der Vögel, lange Zeit als ewiges Naturgesetz angesehen, ist heute durch menschliche Eingriffe in die Umwelt gefährdet. Von den Niederlanden bis nach Südspanien kommen Tausende Menschen den Vögeln zur Hilfe, damit diese ihren natürlichen Instinkten weiter selbstbestimmt folgen können.
Wenn der Sommer endet, verlassen die Zugvögel den Norden, um in mildere Gefilde zu ziehen. Auf ihrer Tausende Kilometer langen Reise überqueren Millionen von Wat-, Stelzen- und Sperlingsvögeln Europa von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Der Zug der Vögel ist ein einzigartiger Naturvorgang, der die Jahreszeiten bestimmt, die Menschen bewegt und ihre Blicke gen Himmel richten lässt. Lange Zeit galt er als ewiges Naturgesetz, doch heute ist er durch menschliche Eingriffe in die Umwelt gefährdet. Ungezügeltes Städtewachstum, intensive Landwirtschaft, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Unwetter sowie der Schwund von Feuchtbiotopen und Insekten führen zu Massensterben unter den Zugvögeln.
Glücklicherweise sorgen Tausende von Freiwilligen auf der Flugroute für Unterschlupf- und Schutzmöglichkeiten. In den Niederlanden erforscht ein Biologe die Persönlichkeiten der Vögel. In der Bucht von Arcachon erwartet sie ein maßgeschneiderter Zwischenstopp. Im Baskenland werden gestrandete und verwundete Tiere aufgepäppelt. In Portugal sorgt man sich um Störche, die nicht mehr ziehen, und in Spanien werden während des Vogelzugs sogar Windräder angehalten. Ornithologen, Biologen, Tierärzte, Natur- und Vogelbegeisterte bilden ein internationales Netzwerk, das dafür sorgt, dass dieses einzigartige wilde Naturschauspiel fortbesteht – damit Schnepfenvögel, Schwalben und Kraniche auch in Zukunft jedes Jahr wiederkehren.
Glücklicherweise sorgen Tausende von Freiwilligen auf der Flugroute für Unterschlupf- und Schutzmöglichkeiten. In den Niederlanden erforscht ein Biologe die Persönlichkeiten der Vögel. In der Bucht von Arcachon erwartet sie ein maßgeschneiderter Zwischenstopp. Im Baskenland werden gestrandete und verwundete Tiere aufgepäppelt. In Portugal sorgt man sich um Störche, die nicht mehr ziehen, und in Spanien werden während des Vogelzugs sogar Windräder angehalten. Ornithologen, Biologen, Tierärzte, Natur- und Vogelbegeisterte bilden ein internationales Netzwerk, das dafür sorgt, dass dieses einzigartige wilde Naturschauspiel fortbesteht – damit Schnepfenvögel, Schwalben und Kraniche auch in Zukunft jedes Jahr wiederkehren.
Regie
Thierry Ragobert
Land
Frankreich
Jahr
2021
Herkunft
ARTE
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