In einem Nachtzug von Marseille nach Paris: Der junge Daniel hat keine Fahrkarte und versteckt er sich in der Toilette. Der Schaffner bewegt sich durch den Zug auf ihn zu, doch im letzten Moment erlöst ihn die junge Bambi. Als die Luft rein ist, lädt sie ihn in ihr Abteil ein. Dort schlafen bereits vier weitere Passagiere: Monsieur Rivolani, die Parfümverkäuferin Madame Thomas, die egozentrische Schauspielerin Eliane Darrès sowie der vorbestrafte und psychisch instabile René Cabourg. Am nächsten Morgen, bei der Ankunft in Paris, wird Madame Thomas tot in ihrem Bett gefunden.
Als die Polizei die Spuren sichert, sind alle Fahrgäste schon verschwunden. Daniel ist mit zu Bambi in ihr Appartement gezogen. Eliane Darrès sieht ihren Freund wieder, der sie nicht mehr liebt. Und René Cabourg denkt sich, Madame Thomas habe es nicht anders verdient, wo sie ihn doch so aufreizend angelächelt hat. Er sieht sich einen Boxkampf an, während er noch an ihre schönen langen Beine denkt. Dann fällt auch er dem Mörder zum Opfer ...
Inspektor Graziani von der Pariser Kripo merkt alsbald, dass der Täter ebenfalls auf der Suche nach den Zeugen aus dem Abteil ist – und ihm stets einen Schritt voraus scheint …
Der griechisch-französische Regisseur Costa-Gavras verfilmte 1965 den gleichnamigen Roman von Sébastien Japrisot. Er lädt die Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Suche nach Mörder und Motiv ein, zu einer Partie "Whodunit" mit charmantem Humor. Yves Montand spielt den Inspektor, seine Frau Simone Signoret eine der Verdächtigen.