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Stadt Land Kunst
Kalabrien / Grasse / Irak45 Min.
Verfügbar bis zum 01/06/2026
Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In diesr Folge: Das kalabrische Exil von Cesare Pavese/ Grasse: Welthauptstadt des Parfüms/ Ruanda: Regines Schmorgericht/ Irak: Ein Archäologe findet das Tor nach Babylon
(1): Das kalabrische Exil von Cesare Pavese
1935 verbannte das faschistische Regime in Italien den Schriftsteller Cesare Pavese nach Kalabrien. Auf der Suche nach Inspiration ließ er sich auf diese ebenso ländliche wie karge Gegend ein und bekannte sich als Dichter, Romanautor und Tagebuchschreiber zu seiner wachsenden Verbundenheit mit dieser abgeschiedenen Region. Pavese war häufiger Gast der Dorfkneipe in Brancaleone, genoss die Gastfreundschaft der dortigen Bewohner und ging ihrer Spiritualität auf den Grund. 1936 verließ der Künstler Kalabrien wieder – mit einem einzigartigen literarischen Werk im Gepäck.
(2): Grasse: Welthauptstadt des Parfüms
In der Provence, im Pays de Grasse, sagt man, dass der Jasmin den Sternen seine Seele schenkt. In den Sommermonaten öffnen sich Tausende kleiner Jasminsterne, um in den frühen Morgenstunden ihr Leben in den Händen der Pflücker zu lassen. Wie der Jasmin folgen auch Rosen und Tuberosen hier Jahr für Jahr ihrer Bestimmung, zu Luxusparfüms verarbeitet zu werden. Dank der wundersamen Natur im Hinterland der Côte d’Azur haben die Bewohner von Grasse ihre Stadt zu dem gemacht, was sie bis heute ist: zur Welthauptstadt der Parfümerie.
(3): Ruanda: Regines Schmorgericht
In Kigali bereitet Régine Igisafuriya zu, ein traditionelles ruandisches Schmorgericht mit einer Vielzahl unterschiedlicher Aromen. Auf dem Markt kauft sie eine Zutat, die für das Rezept unerlässlich ist: Bananen. Regine gart sie auf dem Gaskocher und gibt kleingeschnittenen Lauch sowie Tomaten und Hühnerfleisch hinzu. Ein exotischer Genuss!
(4): Irak: Ein Archäologe findet das Tor nach Babylon
Im 19. Jahrhundert faszinierten die Stadt Babylon und ihre Wunder Archäologen aus der ganzen Welt. 1890 leitete der Deutsche Robert Koldewey Ausgrabungen im heutigen Irak, die die Überreste der antiken Stadt freilegen sollten. Auf der Suche nach dem Turm zu Babel stieß er schließlich auf ein ganz anderes Meisterwerk ...
1935 verbannte das faschistische Regime in Italien den Schriftsteller Cesare Pavese nach Kalabrien. Auf der Suche nach Inspiration ließ er sich auf diese ebenso ländliche wie karge Gegend ein und bekannte sich als Dichter, Romanautor und Tagebuchschreiber zu seiner wachsenden Verbundenheit mit dieser abgeschiedenen Region. Pavese war häufiger Gast der Dorfkneipe in Brancaleone, genoss die Gastfreundschaft der dortigen Bewohner und ging ihrer Spiritualität auf den Grund. 1936 verließ der Künstler Kalabrien wieder – mit einem einzigartigen literarischen Werk im Gepäck.
(2): Grasse: Welthauptstadt des Parfüms
In der Provence, im Pays de Grasse, sagt man, dass der Jasmin den Sternen seine Seele schenkt. In den Sommermonaten öffnen sich Tausende kleiner Jasminsterne, um in den frühen Morgenstunden ihr Leben in den Händen der Pflücker zu lassen. Wie der Jasmin folgen auch Rosen und Tuberosen hier Jahr für Jahr ihrer Bestimmung, zu Luxusparfüms verarbeitet zu werden. Dank der wundersamen Natur im Hinterland der Côte d’Azur haben die Bewohner von Grasse ihre Stadt zu dem gemacht, was sie bis heute ist: zur Welthauptstadt der Parfümerie.
(3): Ruanda: Regines Schmorgericht
In Kigali bereitet Régine Igisafuriya zu, ein traditionelles ruandisches Schmorgericht mit einer Vielzahl unterschiedlicher Aromen. Auf dem Markt kauft sie eine Zutat, die für das Rezept unerlässlich ist: Bananen. Regine gart sie auf dem Gaskocher und gibt kleingeschnittenen Lauch sowie Tomaten und Hühnerfleisch hinzu. Ein exotischer Genuss!
(4): Irak: Ein Archäologe findet das Tor nach Babylon
Im 19. Jahrhundert faszinierten die Stadt Babylon und ihre Wunder Archäologen aus der ganzen Welt. 1890 leitete der Deutsche Robert Koldewey Ausgrabungen im heutigen Irak, die die Überreste der antiken Stadt freilegen sollten. Auf der Suche nach dem Turm zu Babel stieß er schließlich auf ein ganz anderes Meisterwerk ...
Regie
Fabrice Michelin
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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