Kim Il-sung, Saddam Hussein, Francisco Franco, Benito Mussolini, Idi Amin, Manuel Noriega: Ihre Namen stehen für Angst und Unterdrückung. Sie waren erbarmungslose Despoten, errichteten Schreckensherrschaften und brachten ihre Gegner zum Schweigen, indem sie sie ins Gefängnis werfen oder hinrichten ließen. Aber woher kam ihr Verlangen nach Dominanz und Kontrolle? Wie kamen sie an die Macht und wie hielten sie sich dort? Wer wagte es, sich ihnen zu widersetzen, meist heimlich und im Untergrund? Und was führte schließlich zum Sturz dieser Diktatoren?
Mithilfe von Archivmaterial und prägnanten Meinungen von Expertinnen zeichnet die Doku-Reihe das Porträt von sechs Despoten des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt, wie sie zum dem wurden, was sie waren, und inwiefern ihre brutalen Machtstrategien auch heute noch Anwendung finden. Propaganda, Desinformation, Personenkult, Unterdrückung der Bevölkerung, staatliche Überwachung, Instrumentalisierung der Angst ... Eine Reihe, die deutlich macht, wie brutal Macht sein kann, und wie wachsam die Demokratien in ihrer ihnen eigenen Verletzbarkeit bleiben müssen, um Derartiges zu verhindern..
Manuel Noriega, in seiner Jugend gemobbt, durchlief sämtliche Armeegrade, wurde Chef des militärischen Geheimdienstes, dann General und schließlich Herrscher über ganz Panama. Der Diktator nutzte seine Macht, um systematisch alle Gegner auszuschalten, die Presse mundtot zu machen und sich durch kriminelle Machenschaften zu bereichern. Die USA sahen in Noriega zunächst einen wertvollen Verbündeten in ihrem Kampf gegen den Kommunismus. Doch Geldwäsche, Drogenhandel und politische Verbrechen beschleunigten schließlich seinen Untergang: 1989 wurde er bei der größten US-Militäroperation seit dem Vietnamkrieg verhaftet.