Pressefreiheit in Gefahr

Pressefreiheit in Gefahr

Die Zahl inhaftierter Medienschaffender ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordhoch angestiegen. Zum Stichtag am 1. Dezember seien weltweit mindestens 488 Journalisten wegen ihrer Arbeit im Gefängnis gewesen, unter ihnen 60 Frauen. Das geht aus der Jahresbilanz der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) hervor. Knapp die Hälfte der Fälle betrifft China, Myanmar und Belarus. Zugleich sei aber die Zahl der aufgrund ihrer Arbeit getöteten Medienschaffenden mit 46 so niedrig wie seit fast 20 Jahren nicht mehr, heißt es in dem Bericht. Dies lasse sich durch die nachlassende Intensität der Konflikte und Kriege in Syrien, im Irak und im Jemen erklären. Unsere Themenkollektion bietet einen Einblick in die Art und Weise, wie die Pressefreiheit überall auf der Welt regelmäßig in Frage gestellt wird.
Die Zahl inhaftierter Medienschaffender ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordhoch angestiegen. Zum Stichtag am 1. Dezember seien weltweit mindestens 488 Journalisten wegen ihrer Arbeit im Gefängnis gewesen, unter ihnen 60 Frauen. Das geht aus der Jahresbilanz der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) hervor. Knapp die Hälfte der Fälle betrifft China, Myanmar und Belarus. Zugleich sei aber die Zahl der aufgrund ihrer Arbeit getöteten Medienschaffenden mit 46 so niedrig wie seit fast 20 Jahren nicht mehr, heißt es in dem Bericht. Dies lasse sich durch die nachlassende Intensität der Konflikte und Kriege in Syrien, im Irak und im Jemen erklären. Unsere Themenkollektion bietet einen Einblick in die Art und Weise, wie die Pressefreiheit überall auf der Welt regelmäßig in Frage gestellt wird.

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