Pressefreiheit in Gefahr

Pressefreiheit in Gefahr

Erneuter Anschlag auf die Pressefreiheit: Mitten in Amsterdam wurde der prominente niederländischen Kriminalreporter Peter R. de Vries niedergeschossen und daraufhin mit lebensgefährlichgen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. De Vries gilt in den Niederlanden als Experte auf dem Gebiet der organisierten Kriminalität, aktuell ist er Vertrauter eines Kronzeugen in einem großen Prozess. Eine Verbindung zwischen seiner journalistischen Tätigkeit und dem Anschlag liegt deshalb nahe. Reporter ohne Grenzen (RSF) forderte eine «unverzügliche, lückenlose Aufklärung» des Vorfalls. Insgesamt zieht die NGO ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie eine negative Bilanz. In vielen Teilen der Welt stünden Journalistinnen und Journalisten so stark unter Druck, wie selten zuvor. Laut der neuen Rangliste der Pressefreiheit, die RSF am 20. April veröffentlichte, wird die freie Berichterstattung derzeit in mehr als 130 Ländern "ganz oder teilweise blockiert". Nur noch 12 der 180 bewerteten Länder verdienen die Note "gut" - und Deutschland gehört zum ersten Mal nicht mehr dazu. Grund sind die zahlreichen Übergriffe auf Pressevertreter bei Corona-Demonstrationen.Unsere Themenkollektion bietet einen Einblick in die Art und Weise, wie die Pressefreiheit überall auf der Welt regelmäßig in Frage gestellt wird.
Erneuter Anschlag auf die Pressefreiheit: Mitten in Amsterdam wurde der prominente niederländischen Kriminalreporter Peter R. de Vries niedergeschossen und daraufhin mit lebensgefährlichgen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. De Vries gilt in den Niederlanden als Experte auf dem Gebiet der organisierten Kriminalität, aktuell ist er Vertrauter eines Kronzeugen in einem großen Prozess. Eine Verbindung zwischen seiner journalistischen Tätigkeit und dem Anschlag liegt deshalb nahe. Reporter ohne Grenzen (RSF) forderte eine «unverzügliche, lückenlose Aufklärung» des Vorfalls. Insgesamt zieht die NGO ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie eine negative Bilanz. In vielen Teilen der Welt stünden Journalistinnen und Journalisten so stark unter Druck, wie selten zuvor. Laut der neuen Rangliste der Pressefreiheit, die RSF am 20. April veröffentlichte, wird die freie Berichterstattung derzeit in mehr als 130 Ländern "ganz oder teilweise blockiert". Nur noch 12 der 180 bewerteten Länder verdienen die Note "gut" - und Deutschland gehört zum ersten Mal nicht mehr dazu. Grund sind die zahlreichen Übergriffe auf Pressevertreter bei Corona-Demonstrationen.Unsere Themenkollektion bietet einen Einblick in die Art und Weise, wie die Pressefreiheit überall auf der Welt regelmäßig in Frage gestellt wird.

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