Irak/Iran: Medisa - Portrait einer Peschmerga

5 Min.

Verfügbar bis zum 18/03/2027

Im Norden des Irak, in der Region Kurdistan, leben seit Jahrzehnten bewaffnete Gruppen der iranisch-kurdischen Opposition. In den Bergen nahe der iranischen Grenze treffen wir die junge Kämpferin Medisa. Vor zehn Monaten hat sie den Iran verlassen, um sich der kurdischen Organisation Komala anzuschließen – einer Gruppe, in der zahlreiche Frauen, sogenannte Peschmerga, kämpfen.
Medisa träumt davon, eines Tages in den Iran zurückzukehren, um gegen die Revolutionsgarden zu kämpfen. Diese hatten ihr vorgeworfen, an den Demonstrationen der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ teilgenommen zu haben. Ein Traum, der vielleicht tatsächlich in Erfüllung gehen könnte: US-Präsident Donald Trump hat wiederholt angeregt, dass kurdische Kräfte eine Bodenoffensive gegen das iranische Regime führen könnten. Kontakte zwischen Washington und einzelnen Gruppen wurden bereits geknüpft. Die marxistisch und sozialistisch geprägten Gruppen standen bereits ab 2014 an der Seite westlicher Verbündeter im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat.

Journalist

C. Emptaz

Land

  • Frankreich

  • Deutschland

Jahr

2026

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