Schostakowitsch, Symphonie in Rot
Dimitri Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk
Mailänder Scala
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Schostakowitsch: Symphonie Nr. 7 "Leningrader"
Gewandhaus, Leipzig
Schostakowitsch: 8. Symphonie
Mit Alain Altinoglu & dem hr-Sinfonieorchester
Mikko Franck dirigiert Schostakowitsch & Tschaikowsky
Mit Beatrice Rana
Tabita Berglund und Julian Steckel
Sibelius, Schostakowitsch, Thorvaldsdottir
Klaus Mäkelä dirigiert Schostakowitsch & Walton
Mit Sol Gabetta und Willard White (Gesamtfassung)
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Dimitri Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk
Mailänder Scala186 Min.
Verfügbar bis zum 06/04/2026
Nicht das Individuum ist schuld an seinem Schicksal, sondern die gesellschaftlichen Umstände. Lady Macbeth von Mzensk kritisierte eine Gesellschaft die durch die Oktoberrevolution 1917 beseitigt worden war. Nach 200 erfolgreichen Aufführungen wurde Schostakowitschs zweite Oper 1936 abrupt abgesetzt, nachdem Stalin selbst sie gesehen hatte.
Die Mailänder Scala eröffnet die Saison 2025/26 mit einem der großen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte der Lady Macbeth von Mzensk basiert auf einem Gerichtsfall aus Orjol, einer Stadt etwa 350 Kilometer südlich von Moskau. Nikolaj Leskows Novelle, die die Vorlage lieferte, ist konstruiert als Kriminalfall. Unter den Zaren galt das Gesetz des Domostroi, Frauen, Kinder und Dienerschaft waren der uneingeschränkten Herrschaft des Hausherrn unterworfen.
Katharina Ismailowa, eine lebenslustige Frau, ist eingesperrt in ihrem Haushalt, wird vernachlässigt von ihrem Ehemann und vom Schwiegervater tyrannisiert. Die Situation gerät aus den Fugen, als Sergej in die Dienste der Ismailows tritt. Die liebeshungrige Katharina verliebt sich Hals über Kopf, und als der Schwiegervater die beiden erwischt, wird er von ihr vergiftet. Sergej erschlägt den Ehemann, der nach seiner Rückkehr etwas ahnt. Bei Sergejs und Katharinas Hochzeit kommen die Morde ans Licht und die beiden werden zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt.
Die beiden Uraufführungen, am 22. Januar 1934 in Leningrad und zwei Tage später in Moskau, waren ein voller Erfolg. Zwei Jahre lang wurde Schostakowitsch vom Publikum und von der Kritik gefeiert, so lange, bis im Januar 1936 Josef Stalin selbst und eine Reihe seiner engsten Mitarbeiter eine Aufführung besuchten.
Nur wenige Tage später erschien in der Prawda eine vernichtende Kritik und Schostakowitsch wurde zur Persona non grata. Riccardo Chailly dirigiert das Orchester der Mailänder Scala. In der Titelrolle ist die amerikanische Sopranistin Sara Jakubiak zu erleben. Ihr Geliebter und Mittäter wird verkörpert von dem aus Samarkand stammenden Tenor Najmiddin Mavlyanov.
Aufzeichnung vom 7. Dezember 2025 aus der Mailänder Scala.
Mit
Alexander Roslavets (Boris Ismailow)
Sara Jakubiak (Katerina Ismailowa)
Najmiddin Mavlyanov (Sergej)
Alexander Kravets (Der Schäbige)
Valery Gilmanov (Le Pope)
Yevgeny Akimov (Sinowi Ismailow)
Jirí Rajniš (Chasovoy, ein Wachmann/ein Diener)
Oleg Budaratskiy (Polizeichef)
Ekaterina Sannikova (Axinja)
Goderdzi Janelidze (Alter Zwangsarbeiter)
Elena Maximova (Sonjetka)
Laura Lolita Perešivana (Zwangsarbeiterin)
Li Huanhong (Ein Wächter)
Vasyl Solodkyy (Der Schulmeister)
Komponist/-in
Dmitri Schostakowitsch
Inszenierung
Vasily Barkhatov
Dirigent/-in
Riccardo Chailly
Orchester
Orchestra del Teatro alla Scala
Chor
Coro del Teatro alla Scala
Bühnenbild / Ausstattung / Bauten
Zinovy Margolin
Kostüme
Olga Shaishmelashvili
Licht
Alexander Sivaev
Regie
Guillaume Klein
Land
Italien
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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