Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Disunited Nations - Die UNO und der Nahe Osten
80 Min.
Verfügbar bis zum 15/03/2026
2025 feiert die UNO ihr 80-jähriges Bestehen – doch statt Jubel herrscht Ernüchterung. Die Weltorganisation steht im Nahen Osten vor einer ihrer schwersten Bewährungsproben und Francesca Albanese, die UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensischen Gebiete, befindet sich wegen ihrer Vorwürfe des Völkermords in Gaza, im Kreuzfeuer der Kritik.
Seit Oktober 2023 und bis zur Waffenruhe 2025 war die internationale Gemeinschaft außerstande, während des Krieges zwischen Israel und Gaza den Massakern an palästinensischen Zivilistinnen und Zivilisten Einhalt zu gebieten. Der Krieg glich einer Bankrotterklärung des Völkerrechts in Gaza.
80 Jahre nach ihrer Gründung steht die UNO vor einer tiefen Krise: Ihre grundlegenden Prinzipien werden infrage gestellt, ihre Mission bröckelt. Die „palästinensische Frage“ ist der am häufigsten behandelte Konflikt in der Geschichte der Organisation. Doch seine Unlösbarkeit schürt weiter Spannungen in einer der explosivsten Regionen der Welt.
Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, bezeichnete die Gewalt in Gaza bereits im März 2024 als Völkermord – und löste damit einen medialen und politischen Sturm aus, der sogar in Sanktionen durch die Trump-Administration gipfelte.
Was kann die Weltorganisation, 80 Jahre nach ihrer Gründung im Zeichen des „Nie wieder“ nach dem Zweiten Weltkrieg, noch ausrichten – jenseits ohnmächtiger Grundsatzerklärungen? Hat sie angesichts einer zersplitterten westlichen Staatengemeinschaft überhaupt noch die Mittel, die Welt vor einem politischen und humanitären Kollaps zu bewahren?
„Disunited Nations – Die UNO und der Nahe Osten“ beginnt seine Investigation in den westlichen Metropolen – New York, Genf, London, Paris – und dokumentiert anschließend die Gewalt, die den Nahen Osten - auch nach der jüngsten Waffenruhe - erschüttert. Im Zentrum des Films stehen die humanitären und politischen Abgründe einer Region am Rande der Katastrophe.
Regie
Christophe Cotteret
Land
Frankreich
Belgien
Jahr
2025
Herkunft
ARTE
RTBF
Auch interessant für Sie
- Abspielen
Gaza: Hunger als Waffe
- Abspielen
Tracks
Polizeigewalt, Folter in Syrien: neue Formen der Ermittlung
- Abspielen
Welche Zukunft für die Kurden in Syrien?
- Abspielen
Wie vergiftet der Krieg die Welt?
Offene Ideen mit Fabien Locher
- Abspielen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Japan: Hardlinerin Sanae Takaichi
- Abspielen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Portugal - ein offenes Land
- Abspielen
Libyen: Das Comeback des Saif Al Islam Gaddafi
- Abspielen
Bad Bunny und sein Kampf für Puerto Rico
- Abspielen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Japan: Eiserne Lady im Amt
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Abspielen
Die Ski-Saga
- Abspielen
"Sturmhöhe" - Liebe, Hass und Rache
- Abspielen
Re: Ausländische Ärzte retten deutsche Provinzkliniken
- Abspielen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Japan: Hardlinerin Sanae Takaichi
- Abspielen
Re: Wenn das Geld für Tampons und Binden fehlt
- Abspielen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Portugal - ein offenes Land
- Abspielen
ARTE Journal - 11/02/2026
Iran: Regime inszeniert 47. Jahrestag / Kanada: Tödliche Schüsse an Schule
- Abspielen
Claude Chabrol oder die Amour fou
- Abspielen
Australiens unbekanntes Paradies
Die Inseln der Torres-Straße
- Abspielen
Das Licht und das Universum - Eine Erzählung (1/8)
Der Urknall