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Jeff Bridges und "The Dude" - Coole Aura, später Ruhm
52 Min.
Verfügbar ab dem 10/05/2026
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 17. Mai um 22:05
"The Dude", der 1998 von den Coen-Brüdern für ihren Film "The Big Lebowski" erdachte Antiheld, wird zur Ikone der Popkultur. Den damals bereits Ü-50-Schauspieler Jeff Bridges, bis dahin eher in Nebenrollen und Genrefilmen zu sehen, macht diese Filmfigur über Nacht zum Star. Porträt einer untypischen Spätzünder-Karriere.
Die Wurzeln dieser Verweigerung liegen in seiner Biografie: Bridges entstammt einer Schauspielerfamilie und fürchtete, mit den Erfolgen seiner Eltern und seines Bruders Beau nicht mithalten zu können. Sein Verhältnis zur Schauspielerei war gespalten. In der Öffentlichkeit schob er Faulheit und mangelnden Ehrgeiz vor – und lebte danach. Lieber frönte er seiner Kunstleidenschaft und versuchte sich in Musik, Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Dabei wurde Jeff Bridges schon 1972 für seine Rolle in "Die letzte Vorstellung" für einen Oscar nominiert, sowie ein zweites Mal 1985 für "Starman". Mit "Die fabelhaften Baker Boys" (1989) landete er einen Publikumserfolg. Das versöhnte ihn zwar mit dem Schauspielberuf, aber ein Star wollte er immer noch nicht sein. Er lebte zurückgezogen in Montana, mit derselben Frau seit 1974 und seinen Kindern.
Aber seine Bestimmung holte ihn mit einer Rolle ein, die ihm wie auf den Leib geschrieben war: "The Dude". Erstmals wurde er nachhaltig mit einer von ihm verkörperten Figur identifiziert. Dieser Befreiungsschlag ebnete den Weg für einen Karriereneustart – und den lange fälligen Oscar im Jahr 2010 für "Crazy Heart".
Regie
Charles-Antoine de Rouvre
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE
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