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Being Hipp

First Lady of European Jazz

3 Min.

Verfügbar ab dem 23/01/2026

TV-Ausstrahlung am Sonntag, 25. Januar um 23:50

Jutta Hipp war die erste Musikerin aus Europa, die beim legendären Blue Note Label veröffentlichte – eine deutsche Jazzpianistin, die sich in den 50ern von Nazi-Deutschland bis nach New York spielte. Die Doku erzählt von ihrem Aufstieg, ihrem Bruch mit der Szene und ihrem Rückzug ins Private. Ein Porträt über Selbstbehauptung und künstlerische Integrität.
Sie war eine Sensation ihrer Zeit: Jutta Hipp, eine weiße, deutsche Jazzpianistin, die in den 1950er-Jahren als erste Musikerin aus Europa beim legendären Blue Note Label veröffentlichte. Der Film erzählt das Leben einer Ausnahmekünstlerin, die gegen alle Widerstände zur Jazzgröße wurde. Als Autodidaktin spielte sie sich von Leipziger Untergrundclubs über Frankfurts Jazzkeller bis nach New York – an der Seite von Größen wie David Amram und Charles Mingus. Der Film rekonstruiert ihren Weg mit seltenem Archivmaterial und unveröffentlichten Aufnahmen, er erzählt von Jutta Hipps früher Liebe zur verbotenen Musik im Nazi-Deutschland, ihrer Flucht in den Westen, der Geburt ihres Sohnes Lionel – einem „Brown Baby“ – und ihrem kometenhaften Aufstieg in der amerikanischen Jazzszene.
Doch Ruhm hat seinen Preis: Sexismus, Rassismus, Selbstzweifel und Alkohol bestimmen zunehmend ihr Leben. Als sie sich gegen eine Affäre mit ihrem Agenten wehrt, fällt sie in Ungnade – und verstummt. 1960 verlässt sie die Bühne für immer. Die Musik tauscht sie gegen einen Job in einer Textilfabrik und findet Frieden mit sich selbst. „Being Hipp“ ist mehr als eine Musikerbiografie: Es ist ein Porträt über Selbstbehauptung, künstlerische Integrität und den Preis weiblicher Unabhängigkeit – im Showbusiness wie im Leben.

Regie

Anna Schmidt

Land

Deutschland

Jahr

2025

Herkunft

MDR

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