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Villa Noailles
Zufluchtsort der Avantgarde52 Min.
Verfügbar bis zum 28/03/2026
In der futuristischen Villa von Charles und Marie-Laure de Noailles im südfranzösischen Hyères gingen im 20. Jahrhundert sämtliche Vertreter*innen der künstlerischen Avantgarde ein und aus. Vor dem Hintergrund kreativer Aufbruchsstimmung und rauschender Feste brillierte das begüterte Intellektuellenpaar durch seine Aufgeschlossenheit und sein Engagement für die Kunst.
Zwischen den beiden Weltkriegen wurde in der südfranzösischen Stadt Hyères nach den Entwürfen des jungen, noch unbekannten Architekten Robert Mallet-Stevens eine futuristische Villa erbaut, in der vor dem Hintergrund ausgelassener Runden und rauschender Feste die gewagtesten künstlerischen Experimente stattfanden. Von Salvador Dalí über Jean Cocteau, Francis Poulenc, Kurt Weill, César, Alberto Giacometti und André Breton bis hin zu Luis Buñuel ging in der Villa Noailles die künstlerische Avantgarde des 20. Jahrhunderts ein und aus. Fern der Zwänge der Pariser Gesellschaft stellte dieser Ort für die Künstler einen Raum der absoluten Freiheit dar – hier entstanden einige der größten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts.
Die Gastgeber, Vicomte Charles de Noailles und seine Frau Marie-Laure, ein begütertes Intellektuellenpaar, hatten den Finger am Puls der Zeit und spürten deren gesellschaftliche Brüche und Missklänge. Sie setzten sich über gängige Konventionen hinweg und zeichneten sich durch ihre Aufgeschlossenheit und ihr leidenschaftliches Engagement für verschiedene Künste aus.
Die Dokumentation zeigt die Villa Noailles als glanzvollen Zufluchtsort, in dem Fiktion und Wirklichkeit miteinander verschmolzen. Der Film porträtiert ein schillerndes Mäzenenpaar, das ein wahrhaft abenteuerliches Leben führte: geprägt von Freiheit, Kühnheit und surrealistischen Revolutionen, aber auch von Eifersüchteleien und Skandalen – aber vor allem von einem passionierten Einsatz für die Kultur. Hätte ein solch freies, rebellisches und selbstloses Mäzenatentum auch heute noch einen Platz in der Gesellschaft?
Die Gastgeber, Vicomte Charles de Noailles und seine Frau Marie-Laure, ein begütertes Intellektuellenpaar, hatten den Finger am Puls der Zeit und spürten deren gesellschaftliche Brüche und Missklänge. Sie setzten sich über gängige Konventionen hinweg und zeichneten sich durch ihre Aufgeschlossenheit und ihr leidenschaftliches Engagement für verschiedene Künste aus.
Die Dokumentation zeigt die Villa Noailles als glanzvollen Zufluchtsort, in dem Fiktion und Wirklichkeit miteinander verschmolzen. Der Film porträtiert ein schillerndes Mäzenenpaar, das ein wahrhaft abenteuerliches Leben führte: geprägt von Freiheit, Kühnheit und surrealistischen Revolutionen, aber auch von Eifersüchteleien und Skandalen – aber vor allem von einem passionierten Einsatz für die Kultur. Hätte ein solch freies, rebellisches und selbstloses Mäzenatentum auch heute noch einen Platz in der Gesellschaft?
Regie
Isabelle Ros
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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