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Meine armenischen Gespenster
75 Min.
Verfügbar bis zum 07/07/2026
Geboren 1982 in Armenien, erlebte sie als Kind den Zusammenbruch der Sowjetunion mit. 1991, mit der Unabhängigkeit des Landes, zog ihre Familie in den Libanon – dort wuchs sie auf und startete ihre eigene Karriere hinter der Kamera. Für ihren sehr persönlichen Film greift sie auf Schätze des armenischen Kinos zurück, das einst nicht nur ihren Vater, sondern eine ganze Nation prägte. Sie montiert Ausschnitte aus Klassikern wie Hamo Beknazarians Stummfilm „Namus“ (1925, „Die Ehre“), Frunse Dowlatjans „Barev, yes em“ (1966, „Hallo, ich bin’s“), das in Cannes lief, oder Dowlatjans „Karot“ (1990, „Sehnsucht“).
Dazu kommt Material aus Familienarchiven und Dokumentaraufnahmen – Bruchstücke, aus denen sie die Geschichte eines Landes zusammensetzt, das immer wieder auf die Probe gestellt wurde: durch Völkermord, Bürgerkrieg, das verheerende Erdbeben von 1988, wirtschaftliche Not und die Flucht vieler Armenier ins Exil. Ein Film über Verlust, Erinnerung – und die Macht des Kinos, das Vergangenes bewahrt.
Regie
Tamara Stepanyan
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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