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Wildes Spanien - Der atlantische NordenNaturwunder Hochgebirge
Picos de Europa2 Min.
Verfügbar ab dem 28/04/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 28. April um 17:50
In dieser Folge reist "Naturwunder Hochgebirge" in die spanischen Picos de Europa, eine selbst von Kennern des Landes meist unergründete Gebirgsgegend. Dort offenbart das an vielen Orten wüstenartige Spanien seine grüne und alpine Seite. Aber heißeres Wetter, Trockenheit und Landflucht stellen die Flora, Fauna und Menschen der Region vor Herausforderungen.
Die Iberische Halbinsel ist für ihre traumhaften Strände bekannt – dabei ist sie auch Heimat von Hochgebirgen. Im Norden Spaniens, entlang des Atlantiks, liegen die Picos de Europa. Hier zeigt sich das Land von einer anderen Seite: grün und regenreich. Die Gegend kämpft mit Landflucht und Klimawandel. Die Gebirgswelt verwildert, da die Felder nur noch wenig bestellt werden. Und das, obwohl seit Jahrhunderten die nomadische Weideform Transhumanz aufgrund der fruchtbaren Böden Tradition hat. Heißeres Wetter bedroht zudem die Artenvielfalt. Dieser unbekanntere Teil Spaniens könnte bald mehr in den Fokus von Urlaubern geraten, weil es am Mittelmeer im Sommer zu heiß wird.
Die Picos de Europa sind eine keltisch geprägte Region, deren Stimmung oftmals eher an Irland als an Südeuropa erinnert, und in der alte Bräuche fortleben. So gehen junge Schäfer der Transhumanz nach, wenn auch anders als in den 1950er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Weiden der Tiere ist eine Waffe gegen Waldbrände, die durch Hitze und Dürre ausgelöst werden. Öko-Bauern produzieren Gamoneu-Käse, der Monate lang in Höhlen reift – und für den die Beständigkeit der Temperatur ein Muss ist.
Der Klimawandel fordert Flora und Fauna der Picos de Europa heraus: eine Biologin überwacht Schmetterlingspopulationen, die Tiere sind wichtige Bio-Indikatoren. Und Experten versuchen, den Bartgeier zu erhalten, den größten Vogel Europas. Die wachsende Zahl von Mücken, auch in Hochlagen, setzt dem Tier zu: Sie können es mit Krankheiten infizieren.
Die Picos de Europa sind eine keltisch geprägte Region, deren Stimmung oftmals eher an Irland als an Südeuropa erinnert, und in der alte Bräuche fortleben. So gehen junge Schäfer der Transhumanz nach, wenn auch anders als in den 1950er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Weiden der Tiere ist eine Waffe gegen Waldbrände, die durch Hitze und Dürre ausgelöst werden. Öko-Bauern produzieren Gamoneu-Käse, der Monate lang in Höhlen reift – und für den die Beständigkeit der Temperatur ein Muss ist.
Der Klimawandel fordert Flora und Fauna der Picos de Europa heraus: eine Biologin überwacht Schmetterlingspopulationen, die Tiere sind wichtige Bio-Indikatoren. Und Experten versuchen, den Bartgeier zu erhalten, den größten Vogel Europas. Die wachsende Zahl von Mücken, auch in Hochlagen, setzt dem Tier zu: Sie können es mit Krankheiten infizieren.
Regie
Sebastian Saam
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
ZDF
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