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Disco - Soundtrack eines Aufbruchs (1/3)

Aufstand der Tanzenden

52 Min.

Verfügbar ab dem 02/08/2026

Die dreiteilige Doku zeichnet die Chronologie der Disco-Musik nach: von ihrem Entstehen Anfang der 70-er Jahre über ihren weltweiten Siegeszug, der 1978 seinen Höhepunkt hatte und im Sommer 1979 jäh endete. Die vergessenen Pioniere der Disco-Musik kommen zusammen, um die Geschichte dieser Bewegung neu zu erzählen.

Im ersten Teil der Reihe "Disco - Soundtrack eines Aufbruchs" geht es um die Geburt von Disco. In den Schwarzen-, Latin- und Gay-Clubs im New Yorker Untergrund entwickelt sich Anfang der 70er Jahre aus R&B-, Funk- und Soul-Einflüssen ein völlig neues Genre, das subversiv und tanzbar zugleich ist.
Auf David Mancusos Loft-Partys, in Clubs wie dem Gallery und Paradise Garage kommen Menschen jeder Hautfarbe und sexueller Orientierung zusammen und feiern gemeinsam das Leben. Diese Orte sind die Vorläufer der ersten Discotheken. Dort entwickeln DJs wie Nicky Siano oder Larry Levan Skills wie Mixing und Beatmatching und bringen damit die Menge auf dem Dancefloor zum Kreischen. Der charakteristische "Four on the floor"-Schlagzeug-Groove, entwickelt von Earl Young, tut sein Übriges. Zum ersten Mal zu hören ist er auf "The Love I Lost" von Harold Melvin & The Blue Notes im Jahr 1973.
Auch Songs wie "Soul Makossa" von Manu Dibango, erschienen auf einem kleinen Plattenlabel in Kamerun, gehören zu den frühen Hits der Disco-Ära. Erlaubt ist, was tanzbar ist – ganz egal, woher es kommt. Disco ist damit eine der inklusivsten Szenen überhaupt.
Heute würde man die frühen Discos wohl als "safe spaces" bezeichnen, denn Disco ist zunächst der Sound der Ausgegrenzten – der LGBTQ-Community, der Schwarzen, der Hispanoamerikaner und Frauen. Disco wird ihre Waffe im Kampf um Gemeinschaft, Identität und Inklusion. Sie, die Außenseiterinnen und Außenseiter, treiben das neue Genre voran. Der Sound, zu dem sie tanzen, wird bald die Welt erobern...

Regie

Grace Chapman

Land

Großbritannien

Jahr

2022

Herkunft

WDR

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