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Die CO2-Lüge
Was die Kompensationsgeschäfte wirklich für das Klima bringen53 Min.
Verfügbar bis zum 01/11/2026
Weltweit inszenieren sich große Unternehmen als grün und sauber. Ihr Versprechen: Wo unvermeidbare Emissionen entstehen, können diese andernorts wieder ausgeglichen werden. Doch tragen die dahinterstehenden Umweltprojekte wirklich etwas zum Weltklima bei? Martin Voill zeigt, was der Kompensationsmarkt wirklich bringt – und wem.
Die EURO 24, der Kosmetikriese L‘Oréal oder der Lebensmitteldiscounter Hofer – sie alle inszenieren sich als grün und sauber. Ihr Versprechen: Wo unvermeidbare Emissionen durch ihr Geschäftsmodell entstehen, können diese andernorts wieder ausgeglichen werden. Doch tragen die dahinterstehenden Umweltprojekte im globalen Süden wirklich etwas zum Weltklima bei? Kritiker sprechen in dem Zusammenhang von Greenwashing, also minimalem Klimanutzen bei maximaler Imagepflege.
Gemeinsam mit Martin Voill besucht ARTE unter anderem ein Waldaufforstungsprojekt im honduranischen Dschungel und reist nach Bangladesch, wo Projektbetreiber ein Dorf auf solare Wasserdesinfektion umstellen. Oft wissen die Einheimischen nicht, dass sie Teil eines Klimaprojekts sind, zumal die Maßnahmen weder einen persönlichen Vorteil für die lokale Bevölkerung noch einen nennenswerten globalen Umweltnutzen haben. Trotzdem wächst der Kompensationsmarkt stetig und hat sich allein zwischen 2020 und 2021 vervierfacht, mit weiterhin steigender Tendenz.
Ein ausgesprochener Kritiker der CO2-Zertifikate ist der Wiener Klimawissenschaftler und Modellrechner Daniel Huppmann, der die Ansicht vertritt, zumindest in der Theorie müsse die Kompensation zwischen Ausstoß und Gehalt ansetzen, um ihrem Anspruch gerecht zu werden. Aber ist das so? Huppmann sucht messbare Antworten in einem System, das davon lebt, nicht messbar zu sein. Dabei stellt sich heraus: Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ist so hoch wie nie.
Gemeinsam mit Martin Voill besucht ARTE unter anderem ein Waldaufforstungsprojekt im honduranischen Dschungel und reist nach Bangladesch, wo Projektbetreiber ein Dorf auf solare Wasserdesinfektion umstellen. Oft wissen die Einheimischen nicht, dass sie Teil eines Klimaprojekts sind, zumal die Maßnahmen weder einen persönlichen Vorteil für die lokale Bevölkerung noch einen nennenswerten globalen Umweltnutzen haben. Trotzdem wächst der Kompensationsmarkt stetig und hat sich allein zwischen 2020 und 2021 vervierfacht, mit weiterhin steigender Tendenz.
Ein ausgesprochener Kritiker der CO2-Zertifikate ist der Wiener Klimawissenschaftler und Modellrechner Daniel Huppmann, der die Ansicht vertritt, zumindest in der Theorie müsse die Kompensation zwischen Ausstoß und Gehalt ansetzen, um ihrem Anspruch gerecht zu werden. Aber ist das so? Huppmann sucht messbare Antworten in einem System, das davon lebt, nicht messbar zu sein. Dabei stellt sich heraus: Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ist so hoch wie nie.
Regie
Martin Voill
Land
Österreich
Frankreich
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ARTE
ORF
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