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Ein Mammut-Projekt
Wiedergeburt ausgestorbener Arten53 Min.
Verfügbar bis zum 30/12/2027
Nicht nur Mammut und Beutelwolf sollen zurückkehren, um bedrohte Lebensräume zu retten. Weltweit arbeiten Forschende daran, verschwundene Tierarten neu zu erschaffen. Mit modernen Bio- und Gentechniken gewinnen sie aus Museumsexponaten Baupläne ihres verloren geglaubten Erbguts. Ist das eine Hoffnung für die Zukunft oder spielt die Wissenschaft Gott – mit unabsehbaren Folgen?
Weltweit arbeiten Forschende mit modernen Bio- und Gentechniken daran, aus Exemplaren ausgestorbener Tiere die Baupläne ihres Erbguts zu gewinnen. Ein amerikanisches Unternehmen aus Dallas unterstützt mit Millionen von Dollars Projekte auf fast allen Kontinenten, um – nach eigenen Angaben – den Naturschutz zu revolutionieren. So gelang es, mithilfe von Funden im aufgetauten Permafrost Sibiriens die DNA von Mammuts zu rekonstruieren. Nun arbeiten Forschende daran, dem mit dem Mammut verwandten Asiatischen Elefanten Gene zur Kälteresistenz einzubauen. Die dadurch entstehenden Tiere könnten in der Lage sein, in den Steppen Sibiriens und Alaskas zu überleben.
In Australien konnten Bausteine des Erbguts von Beutelwölfen aus konservierten Embryos in Museen gewonnen werden. Gene des Raubtiers werden im Labor erzeugt und der verwandten Beutelmaus eingepflanzt, um dem ausgestorbenen Beutelwolf näher zu kommen. Und Biotechnik kann auch bei der Rettung noch lebender Breitmaulnashörner in Afrika helfen: Berliner Forschende befruchten Eizellen der letzten zwei lebenden Weibchen mit Samen verstorbener Männchen, die jahrzehntelang tiefgekühlt konserviert wurden.
Allerdings gibt es auch Kritik an der Wiedergeburt ausgestorbener Arten. Forschende der Biologie sind skeptisch, ob die wiederbelebten Tiere für Naturräume nützlich wären. Vielmehr befürchten sie, dass die Konzentration auf die Rückkehr ausgestorbener Arten von den vielen Problemen ablenkt, die zum Aussterben führen. Spielen da einige aus der Wissenschaft Gott – mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt?
In Australien konnten Bausteine des Erbguts von Beutelwölfen aus konservierten Embryos in Museen gewonnen werden. Gene des Raubtiers werden im Labor erzeugt und der verwandten Beutelmaus eingepflanzt, um dem ausgestorbenen Beutelwolf näher zu kommen. Und Biotechnik kann auch bei der Rettung noch lebender Breitmaulnashörner in Afrika helfen: Berliner Forschende befruchten Eizellen der letzten zwei lebenden Weibchen mit Samen verstorbener Männchen, die jahrzehntelang tiefgekühlt konserviert wurden.
Allerdings gibt es auch Kritik an der Wiedergeburt ausgestorbener Arten. Forschende der Biologie sind skeptisch, ob die wiederbelebten Tiere für Naturräume nützlich wären. Vielmehr befürchten sie, dass die Konzentration auf die Rückkehr ausgestorbener Arten von den vielen Problemen ablenkt, die zum Aussterben führen. Spielen da einige aus der Wissenschaft Gott – mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt?
Regie
Herbert Oswald
Land
Australien
Deutschland
USA
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
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