Stalingrad - Stimmen aus Ruinen

2 Min.

Verfügbar ab dem 17/03/2026

TV-Ausstrahlung am Dienstag, 17. März um 22:15

In diesem Winter wird die Schlacht von Stalingrad 80 Jahre her sein. Sieht man diesen Dokumentarfilm heutzutage, wird man mit einem neuen Blick auf die Ereignisse von damals schauen. Denn: Es herrscht wieder Krieg in Europa. Man sieht Bilder und hört Stimmen – die Stimmen jener, die Stalingrad erlebten. Sie sprechen aus Tagebucheintragungen und Briefen.

Angesichts des derzeit wütenden Kriegs in Europa verbindet man die Bilder der lang vergangenen Schlacht um Stalingrad unausweichlich mit dem immer noch andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Im Februar 1943 endete sie mit der Niederlage der Wehrmacht gegen die Rote Armee.
Man sieht Bilder und hört Stimmen von damals – die Stimmen derer, die in Stalingrad lebten. Sie sprechen aus Tagebucheinträgen und Briefen: von Zivilisten und Soldaten, von Russen und Deutschen. Diese Zeugnisse wurden nicht im Nachhinein verfasst – sie sind kein Werk der Erinnerung mit all ihren Unschärfen und Verklärungen. Es sind Aufzeichnungen, oft flüchtig niedergeschrieben inmitten der Ereignisse – direkt, ungeschönt und manchmal das letzte Zeugnis eines verlorenen Lebens.
Die Erzählung beginnt im Sommer 1942, als die Wehrmacht und ihre Verbündeten auf Stalingrad vorrücken, und reicht bis zur Kapitulation der deutschen 6. Armee im Februar 1943. Auf deutscher Seite: Soldaten, zunächst noch selbstsicher, am Ende erschöpfte, frierende und hungernde junge Männer, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind. Auf sowjetischer Seite: Strategen der Armee und Partei – darunter der spätere Staatschef Nikita Chruschtschow – und vor allem Zivilistinnen und Zivilisten, die in Splittergräben und Ruinen Schutz suchen.
In den 200 Tagen der Schlacht von Stalingrad kamen über eine Million Menschen ums Leben. Für die Sowjetunion wurde hier jener unerschütterliche Siegeswille geschmiedet, der die Rote Armee bis zum endgültigen Triumph tragen sollte.

Regie

Artem Demenok

Land

Deutschland

Jahr

2023

Herkunft

RBB

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