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Je suis Karl

115 Min.

Verfügbar ab dem 20/08/2026

TV-Ausstrahlung am Freitag, 21. August um 02:15

Ein Bombenattentat zerreißt Maxis Leben. In ihrer Trauer lernt sie Karl kennen, der ihr Halt verspricht. Doch es zeichnet sich ab, dass Karl nicht der ist, für den er sich ausgibt. "Je suis Karl" zeigt, wie rechtsextreme Bewegungen gesellschaftliche Ängste schüren und nutzen, um junge Menschen für ihre Ideologie zu gewinnen. Ein politisches Drama von Christian Schwochow.
Es ist zwei Jahre her, dass Familie Baier dem jungen Libyer Yusuf bei seiner Flucht nach Deutschland geholfen hat. Als nun Vater Alex ein Paket für die Nachbarin annimmt, explodiert es in der Wohnung; Mutter Inès und die beiden kleinen Zwillingssöhne werden Opfer der Tragödie. Schwer traumatisiert überleben Alex und die 20-jährige Tochter Maxi.
Eines Tages lernt Maxi Karl kennen, einen charismatischen jungen Mann, der sie vor aufdringlichen Journalisten rettet. Karl lädt sie zum Treffen einer europäischen Jugendbewegung in Prag ein. Das kommt Maxi gerade recht, denn in Berlin erinnert sie alles an den Verlust ihrer Familie.
Bald darauf findet sich Maxi in Prag in einem Umfeld wieder, in dem ihr scheinbar alle den Trost spenden, den sie braucht. Anfangs traut sie der politischen Bewegung, die sich nicht klar einordnen lässt, noch nicht ganz, doch schnell verliebt sie sich in Karl und folgt ihm blind. Sie begleitet ihn auf eine Reise nach Frankreich, die seinen politischen Erfolg festigen soll. Während Maxi immer tiefer in die Fänge eines identitären, rechtsextremen Milieus gerät, macht sich ihr Vater, verzweifelt in Sorge um seine Tochter, auf die Suche nach ihr. Es stellt sich bald heraus: Das Bombenattentat in Berlin war erst der Anfang …
Christian Schwochow ("Bad Banks") inszenierte mit "Je suis Karl" einen Film über die Anziehungskraft junger, rechter, identitärer Bewegungen in Zeiten von Social Media.

Mit

  • Luna Wedler (Maxi Baier)

  • Jannis Niewöhner (Karl)

  • Milan Peschel (Alex Baier)

  • Edin Hasanovic (Ante)

  • Anna Fialová (Jitka)

  • Fleur Geffrier (Odile Duval)

  • Aziz Dyab (Yusuf)

  • Mélanie Fouché (Inès Baier)

Regie

Christian Schwochow

Drehbuch

Thomas Wendrich

Produktion

  • Pandora Film Produktion

  • Negativ Film Productions

  • WDR

  • ARD Degeto

  • RBB

  • ARTE

Produzent/-in

  • Christoph Friedel

  • Claudia Steffen

Kamera

Frank Lamm

Schnitt

Jens Klüber

Musik

Tom Hodge & Floex

Land

  • Deutschland

  • Belgien

  • Frankreich

Jahr

2020

Herkunft

WDR

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