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Claudia Cardinale, die italienische Filmdiva
52 Min.
Verfügbar bis zum 07/09/2026
Sie wollte nie zum Film – und wurde doch zur Kinolegende. Die italienische Schauspielerin Claudia Cardinale gilt als Ikone mediterraner Weiblichkeit. Der Star der 60er Jahre spielte Alain Delons schöne Geliebte in "Der Leopard" und die Heldin in "Spiel mir das Lied vom Tod". Doch wer war die echte Claudia Cardinale hinter ihren unzähligen Filmgesichtern?
Sie galt als Ikone mediterraner Weiblichkeit. Doch seit ihren ersten Rollen in den frühen 1960er Jahren hat Claudia Cardinale das Frauenbild im Film völlig verändert. Betörend und scheu, sinnlich und doch keusch, feminin und doch burschikos – innerhalb von wenigen Jahren war die italienische Schauspielerin zu einem neuen Sexsymbol geworden. Immer wieder wurde sie mit Brigitte Bardot verglichen. Sie war Alain Delons betörend schöne Geliebte in "Der Leopard" und die sexy Heldin in Sergio Leones Western-Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod". Die Regisseure Federico Fellini und Luchino Visconti machten sie zu ihrer Muse. Ihr Leinwanddebüt hatte sie 1958 in dem Film "Goha" an der Seite von Omar Sharif. Sie spielte weitere kleinere Rollen, bis ihr 1960 mit "Bel Antonio" und 1962 mit "Hörig" der endgültige Durchbruch gelang.
In den 1960er Jahren zählte Cardinale neben Sophia Loren und Gina Lollobrigida zu den führenden Filmdiven Italiens. Als Tochter eines Sizilianers und einer Französin wuchs Claudia Cardinale in Tunis auf. Eigentlich wollte sie Lehrerin werden, doch die Teilnahme an einer Misswahl 1957 brachte die Wende: Als "schönste Italienerin von Tunis" gewann sie eine Reise zu den Filmfestspielen von Venedig, wo sie von dem Produzenten Franco Cristaldi entdeckt wurde. Zunächst schlug sie jedoch alle Angebote aus.
Das Porträt wirft einen Blick hinter die Kulissen von Cardinales strahlender Karriere. Lange musste sie vor der Öffentlichkeit verbergen, dass sie eine ledige Mutter war. Ihr Sohn Patrick soll, wie die Schauspielerin in ihren Memoiren bekannte, die Folge einer Vergewaltigung sein. Das Kino wurde schließlich zu ihrer Rettung. Auf der Berlinale 2002 erhielt Claudia Cardinale den Goldenen Bären für ihr Lebenswerk. Als Unesco-Botschafterin kämpfte die italienische Schauspiellegende gegen häusliche Gewalt und für Frauenrechte.
In den 1960er Jahren zählte Cardinale neben Sophia Loren und Gina Lollobrigida zu den führenden Filmdiven Italiens. Als Tochter eines Sizilianers und einer Französin wuchs Claudia Cardinale in Tunis auf. Eigentlich wollte sie Lehrerin werden, doch die Teilnahme an einer Misswahl 1957 brachte die Wende: Als "schönste Italienerin von Tunis" gewann sie eine Reise zu den Filmfestspielen von Venedig, wo sie von dem Produzenten Franco Cristaldi entdeckt wurde. Zunächst schlug sie jedoch alle Angebote aus.
Das Porträt wirft einen Blick hinter die Kulissen von Cardinales strahlender Karriere. Lange musste sie vor der Öffentlichkeit verbergen, dass sie eine ledige Mutter war. Ihr Sohn Patrick soll, wie die Schauspielerin in ihren Memoiren bekannte, die Folge einer Vergewaltigung sein. Das Kino wurde schließlich zu ihrer Rettung. Auf der Berlinale 2002 erhielt Claudia Cardinale den Goldenen Bären für ihr Lebenswerk. Als Unesco-Botschafterin kämpfte die italienische Schauspiellegende gegen häusliche Gewalt und für Frauenrechte.
Regie
Emmanuelle Nobecourt
Land
Frankreich
Jahr
2019
Herkunft
ARTE F
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