Mikhail Rudy experience #1
Meisterwerke von Alexander Skrjabin27 Min.
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"Das Konzert ist, wie ich finde, eine perfekte Metapher für das Leben. Seine Klangformen entfalten sich mit der Zeit, folgen ihrer eigenen Logik, verhallen und verstummen sodann – geheimnisvoll und vergänglich." Mikhail Rudy
„Die Musik kam wie durch Zufall in mein Leben”, schreibt Mikhail Rudy. „Als Kind hörte ich täglich die Musik aus dem Nachbarhaus durch die Wände.”
Kein Zufall war es aber, dass l'atelier de recherche den weltbekannten Pianisten für zwei filmisch-musikalische Darbietungen engagierte. Mikhail Rudy ist abenteuerlustig und immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen. Als Film- und Kunstliebhaber begeistert er sich unter anderem für Experimental- und Animationsfilme und zeitgenössische Kunst. Auf der Grundlage des Deckengemäldes der Pariser Opéra Garnier und bisher unveröffentlichter Entwürfe dieses Meisterwerks von Marc Chagall aus dem Jahre 1964 produzierte er einen eindrucksvollen Animationsfilm. Er wirkte zudem an der großen Ausstellung des Künstlers Philippe Pareno im Pariser Palais de Tokyo mit. Seine Leidenschaft gilt ebenso der Poesie und Literatur.
Mikhail Rudy studierte am legendären Moskauer Tschaikowski-Konservatorium. Er wurde mit dem Grand Prix des renommierten Pariser Marguerite-Long-Wettbewerbs ausgezeichnet. Einige Monate später beantragte er in Frankreich politisches Asyl.
Er schloss Freundschaften mit bekannten Künstlern wie Rostropowitsch, Nurejew, Karajan und Messiaen.
Die außergewöhnliche filmisch-musikalische Performance wurde inspiriert von der großartigen Autobiografie Mikhail Rudys „Le Roman d’un pianiste“ (in französischer Sprache erschienen bei Éditions du Rocher, 2008):
"Das Konzert ist, wie ich finde, eine perfekte Metapher für das Leben. Seine Klangformen entfalten sich mit der Zeit, folgen ihrer eigenen Logik, verhallen und verstummen sodann – geheimnisvoll und vergänglich."
Das Filmprojekt hätte ohne die engagierte Unterstützung durch Jeanine Roze und ihr Team nicht fertiggestellt werden können.
Die größten Meisterwerke von Alexander Skrjabin:
Zwei Tänze, Opus 73:
Guirlandes
Flammes sombres
Fünf Präludien, Opus 74:
Douloureux, déchirant
Très lent, contemplatif
Allegro dramatico
Lent, vague, indécis
Fier, Belliqueux
Sonate Nr. 10, Opus 70 (Insektensonate)
Vers la flamme: Tondichtung, Opus 72
Bei der Darbietung dieser Meisterwerke richtet sich der Fokus auf das konzentrierte Klavierspiel Mikhail Rudys. Dadurch werden die Kompositionen nicht nur zu akustischen, sondern auch zu visuellen Kunstwerken. Die Kamera zeigt den Pianisten in der Nahaufnahme – eine ungewöhnliche Einstellung für Konzertaufzeichnungen. Das anspruchsvolle Werk Skrjabins eignet sich dafür jedoch bestens.
Die Aufgabe ist sowohl für den Pianisten als auch für den Kameramann schwierig. Sie sind wie Akrobaten, die bei dem Versuch, mit ihrer künstlerischen Darbietung das Vergängliche festzuhalten, einen Drahtseilakt vollführen. Die Rhythmen des künstlerischen Schaffens und der Dreharbeiten gehen ineinander über und schaukeln sich gegenseitig hoch.
Kein Zufall war es aber, dass l'atelier de recherche den weltbekannten Pianisten für zwei filmisch-musikalische Darbietungen engagierte. Mikhail Rudy ist abenteuerlustig und immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen. Als Film- und Kunstliebhaber begeistert er sich unter anderem für Experimental- und Animationsfilme und zeitgenössische Kunst. Auf der Grundlage des Deckengemäldes der Pariser Opéra Garnier und bisher unveröffentlichter Entwürfe dieses Meisterwerks von Marc Chagall aus dem Jahre 1964 produzierte er einen eindrucksvollen Animationsfilm. Er wirkte zudem an der großen Ausstellung des Künstlers Philippe Pareno im Pariser Palais de Tokyo mit. Seine Leidenschaft gilt ebenso der Poesie und Literatur.
Mikhail Rudy studierte am legendären Moskauer Tschaikowski-Konservatorium. Er wurde mit dem Grand Prix des renommierten Pariser Marguerite-Long-Wettbewerbs ausgezeichnet. Einige Monate später beantragte er in Frankreich politisches Asyl.
Er schloss Freundschaften mit bekannten Künstlern wie Rostropowitsch, Nurejew, Karajan und Messiaen.
Die außergewöhnliche filmisch-musikalische Performance wurde inspiriert von der großartigen Autobiografie Mikhail Rudys „Le Roman d’un pianiste“ (in französischer Sprache erschienen bei Éditions du Rocher, 2008):
"Das Konzert ist, wie ich finde, eine perfekte Metapher für das Leben. Seine Klangformen entfalten sich mit der Zeit, folgen ihrer eigenen Logik, verhallen und verstummen sodann – geheimnisvoll und vergänglich."
Das Filmprojekt hätte ohne die engagierte Unterstützung durch Jeanine Roze und ihr Team nicht fertiggestellt werden können.
Die größten Meisterwerke von Alexander Skrjabin:
Zwei Tänze, Opus 73:
Guirlandes
Flammes sombres
Fünf Präludien, Opus 74:
Douloureux, déchirant
Très lent, contemplatif
Allegro dramatico
Lent, vague, indécis
Fier, Belliqueux
Sonate Nr. 10, Opus 70 (Insektensonate)
Vers la flamme: Tondichtung, Opus 72
Bei der Darbietung dieser Meisterwerke richtet sich der Fokus auf das konzentrierte Klavierspiel Mikhail Rudys. Dadurch werden die Kompositionen nicht nur zu akustischen, sondern auch zu visuellen Kunstwerken. Die Kamera zeigt den Pianisten in der Nahaufnahme – eine ungewöhnliche Einstellung für Konzertaufzeichnungen. Das anspruchsvolle Werk Skrjabins eignet sich dafür jedoch bestens.
Die Aufgabe ist sowohl für den Pianisten als auch für den Kameramann schwierig. Sie sind wie Akrobaten, die bei dem Versuch, mit ihrer künstlerischen Darbietung das Vergängliche festzuhalten, einen Drahtseilakt vollführen. Die Rhythmen des künstlerischen Schaffens und der Dreharbeiten gehen ineinander über und schaukeln sich gegenseitig hoch.
Land
Frankreich
Jahr
2014
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